Dienstag, 15. Mai 2007

Motivation zum nachhaltigen Handeln

Während den Seminarstunden habe ich mich mit dem Thema eigener Lebensstil befasst. In diesem Bereich geht es für mich sehr fest um die eigene Motivation zum nachhaltigen Handeln. Wer ein "Grund", eine Motivation hat, der handelt wirklich nachhaltig, ist auch bereit es zu tun.
Ich habe für mich gemerkt, dass mir die Natur sehr wichtig ist. Ich mag die Vielfalt der Blumen und Pflanzen. Für mich ist es wertvoll, einen eigenen Garten zu haben und sein eigenes Gemüse essen zu können. Da ich das auch in der Zukunft gerne hätte, auch meine Kinder / Grosskinder in einer vielfältigen Natur aufwachsen sehen möchte, bin ich gerne bereit, hier etwas zu tun. Ausserdem ist es meiner Meinung nach nicht richtig, dass sich der Mensch über die Tiere und Pflanzen stellt. Die Natur funktioniert auch ohne unseres Zutun... wir aber nicht ohne sie. Gerade deshalb ist es umso wichtiger, sie zu achten und zu schützen.
Wie weiter oben erwähnt, würde ich später eine eigene Familie als eine Bereicherung meines eigenen Lebens sehen. Aus diesem Grund ist es mir wichtig, meinen Nachkommen eine Welt zu hinterlassen, auf welcher sie leben können. Sie sollen darauf gesund bleiben können und sich entwickeln.

5 Kommentare:

naidn hat gesagt…

Ich finde es sehr schön, wie idyllisch du dir deine Zukunft wünschen würdest. Wer möchte das schon nicht? Auch mir ist es in erster Linie ein Anliegen, die Natur zu hegen und zu pflegen, dass sie auch noch für die Kinder meiner Kinder so nutzbar ist, wie sie es momentan noch ist.
Toll finde ich auch, dass du dich später einmal "selbst versorgen" möchtest mit Gemüse aus deinem Garten. Bei uns auf dem Lande, ist das noch ziemlich normal, aber gerade in den Städten, haben die meisten kein Land zur Verfügung, das sie bebauen können. Finde ich sehr schade. Darum könnte ich mir , unter anderem, auch nicht vorstellen in einer Stadt zu leben.

katrin hat gesagt…

Auch ich finde es wichtig, dass wir unseren Nachkommen eine möglichst intakte und schöne Natur hinterlassen. Es ist egoistisch, wenn wir unseren Lebensraum so zurichten, dass man in huntert Jahren kaum noch darin leben kann.

Deinen Gedanken, dass die Natur sehr gut ohne uns auskommt, wir aber nicht ohne sie finde ich sehr gut. Gerade deshalb sollten wir sie schützen und wahren.

Dandi hat gesagt…

*Die Natur funktioniert auch ohne unseres Zutun... wir aber nicht ohne sie.*
Genau, das ist der springende Punkt. Weshalb fühlen wir uns Menschen eigentlich so überlegen und meinen wir können über unsere Welt bestimmen?
Dies ist eine berechtigte Frage…..

Ich kann mich deinen Aussagen nur anschliessen. Auch ich sehe meine Beweggründe für nachhaltiges Handeln in der Bewahrung der Schönheit der Natur und das Nachdenken über die Zukunft. Wie werden wohl meine Kinder die Welt erleben können? Wenn man diese Perspektive einnimmt, kann man sich nur für nachhaltiges Handeln entscheiden…. Obwohl… Sehen wir das Ganze immer in dieser Perspektive?

M. Hautle hat gesagt…

Da muss ich dir Recht geben: Wir sind auf die Natur angewiesen, trotzdem behandeln wir sie nicht gerade mit Samthandschuhen.
Der Mensch ist wohl immer noch nicht klüger geworden und merkt erst, wenn es zu spät ist, was alles verloren gegangen ist.

Maegi hat gesagt…

Ich teile deine Meinung im letzten Teil deines Posts: Nicht weit weg nur ist Hilfe und mehr Nachhaltigkeit gefragt. Sondern auch hier. Und ganz richtig finde ich, dass das auch gerade die gegenseitige Unterstützung betrifft (und nicht nur Naturschutz).

Gewissermassen spricht auch Otto Herz (1999...Lesetext zum Seminar)von der Thematik Armut hier und dort. Nachhaltige Entwicklung heisst nicht nur im reichen Norden geben und im armen Süden nehmen.

Hilfe brauchen auch wir hier voneinander und Hilfe können auch "arme" Länder sein! (Wenn vielleicht auch andersartige ...)