Samstag, 16. Juni 2007

Schlussbemerkung

Liebe Studierende

mit Interesse habe ich Ihre beiden letzten Post (Bring- und Hol-Aktion, sowie SOL) gelesen, die überzeugen.
Sie haben viel von der Komplexität von wireless erfasst.

Ich hoffe, dass Ihnen durch das Führen dieses Blogs viel bewusst geworden ist und dass Sie in Ihrer späteren Schulpraxis zunehmend Wege finden, Ihre Schüler/innen zu einem nachhaltigen Denken und Handeln hinzuführen.
Ihnen herzlichen Dank für Ihr Engagement!

Ich bin gespannt auf den Abschluss am Montag und die Rückmeldungen.

Zum Abschluss des Studiums und für Ihre Diplomprüfungen wünsche ich Ihnen alles Gute

Ganz herzlich
Adrian Müller Dozent MU

Montag, 11. Juni 2007

WIRELESS

Betroffenheit
Noch vor wenigen Jahren hatten viele Leute keinen Zugang zum Internet. Heute ist es völlig normal und auch notwendig, zuhause Internetzugang zu haben. Momentan boomt vor allem die kabellose Internetverbindung. Auch an der PHR und an anderen Schulen ist man immer und überall vernetzt.
Einerseits schätzen wir diese Dienstleistung und sind auch abhängig davon, andererseits macht uns die Ungewissheit der Auswirkung der Strahlen Angst.

Analyse der Bedürfnisse
Beispiele:
- schnell zu Informationen aus der ganzen Welt kommen
- sich überall einloggen können
- überall arbeiten können
- immer erreichbar sein
- Zeiteinsparung
- Kommunikation
- Gefühl wichtig zu sein

Analyse der Handlungsbedingungen
- Man benötigt eine flächendeckende und leistungsfähige wireless Verbindung. (Infrastruktur)
- Öffentliche Institutionen stellen diese Dienstleistung kostenlos zur Verfügung. Für sie bedeutet dies ein finanzieller Aufwand. (Finanzen)
- Um das wireless zu nutzen benötigt man einen Laptop, die nötige Software,...... (Infrastruktur, Finanzen)à man wird in ein Verhaltensmuster hineingezwängt, da man keine andere Wahl hat.
- Die Auswirkungen der Strahlen sind noch nicht bekannt. (Gesundheit)
- Man ist darauf angewiesen, dass auch andere diesen Dienst nutzen können damit die gewünschte Kommunikation zustande kommt. (Kommunikation)

Internetrecherche

http://www.swisscom-mobile.ch/scm/gek_pwlan-de.aspx?c.scn=pwlan
Die Swisscom bietet über 1'000 so genannte Hotspots in der Schweiz. Sie ermöglichen den kabellosen Zugang ins Internet in Hotels, Bahnhöfen, Restaurants,.....

http://www.computerbase.de/artikel/hardware/netzwerk_internet/2003/bericht_der_wireless_lan_grundlagenreport/4/
Auf dieser Internetseite findet man Informationen über Hardware und verschiedene Verbindungsmöglichkeiten

http://sg.openwireless.ch/node
Die Stadt St.Gallen möchte ihren Bewohnern und Besuchern gebührenfrei einen flächendeckenden Internetzugang ermöglichen. Die Nutzer/innen müssen sich für den Gebrauch einloggen.

http://www.wireless-forum.ch/forum/viewtopic.php?p=28
Hier findet man Infos über mögliche Auswirkungen von der Strahlenbelastung des Wireless.

http://www.bfs.de/bfs/forschung
Bundesamt für Strahlenschutz: Auf dieser Seite sind die Aufgaben des bfs sowie neuste Forschungsergebnisse aufgezeigt.

http://de.wikipedia.org/wiki/WLAN - Diskussion_um_gesundheitliche_Risiken
Auf dieser Seite sind allgemeine Informationen zum Wireless ersichtlich.

Mögliches Umsetzungskonzept für die Mittelstufe

Einstieg
- Erfindungen suchen, die unseren Alltag erleichternà Waschmaschine, Natel, Mikrowelle, Internet, Auto, Flugzeug,.....
- Was genau wird dadurch leichter?à Mobilität, Kommunikation, Zeiteinsparung, Informationsgewinnung,.....

Aufbau
- Sachinformationen zum Wireless

Durcharbeiten
- Gruppenarbeit: Bearbeitung von Thesenà Was wäre wenn auf der ganzen Welt überall ins Internet könnte?à Was wäre wenn man in 20 Jahren wüsste, dass die Strahlenbelastung enorm hoch ist?à Was wäre wenn es auf einmal gar kein Internet mehr geben würde?
àHilfsmittel: Internetrecherche, Bibliothek, Interview mit Experten,.......

Prüfen
- Die einzelnen Gruppen präsentieren ihre Arbeit mit anschliessender Diskussion.

Überprüfung des Umsetzungskonzeptes

Fokus Kind

Kindsgemässheit
Das Thema betrifft die Kinder direkt, da sie zwangsläufig im Alltag damit konfrontiert werden.

Lebensnähe
Mit zunehmendem Alter nutzen die Kinder diesen Dienst auch vermehrt.

Gegenwartsbezug und Zukunftsbedeutung
Einerseits werden viele Kinder im späteren Berufsalltag auf die Nutzung von Wireless angewiesen sein. Andererseits werden sie von den möglichen Auswirkungen der Strahlenbelastung betroffen sein. Damit hat unser Thema eine sehr grosse Zukunftsbedeutung.

Fokus Sache

Sachgemässheit
Die technischen Informationen stammen aus dem Bereich der Wissenschaft.

Multiperspektivität
Mit dem Thema Wireless werden verschiedene Perspektiven abgedeckt: die technische, die soziale, die ethische und die biologische Perspektive.

Vernetzung
- Verbindung mehrerer Computer
- Verbindung (Kommunikation) zwischen mehreren Menschen auf der ganzen Welt
- Verbindung zwischen Technik und Gesundheit
- Mehr Kommunikation dafür soziale Isolation

Wert- und Sinnorientierung
- Ist uns die Mobilität so wichtig, dass wir die Gesundheit gefährden?
- Wir können uns nicht gegen die technische Entwicklung wehren.

Fokus Lernen

Exemparität
Das Thema zeigt den Fortschritt unserer modernen Gesellschaft auf.

Problemorientierung/ exploratives Lernen
Das Thema zeigt ein aktuelles Spannungsfeld auf. Mit Hilfe der Thesen, welche problemorientiert formuliert sind, suchen die Kinder selbständig Lösungsansätze.

Originale Begegnung
- eventuell Interview mit Experten
- direkter Kontakt mit Wireless

Prozess- und Ergebnisorientierung
Mit der gewählten Arbeitsmethode (Gruppenarbeit) durchlaufen die Kinder einen Lernprozess. Durch die Präsentation und anschliessende Diskussion werden die Ergebnisse zusammengetragen und ausgewertet.


Tatjana Bänziger, Nadine Bischof, Katrin Müller

Sonntag, 3. Juni 2007

Bring und Hol Aktion

Wie erging es Ihnen bei der Auswahl der mitgebrachten Gegenstände?
Wir hatten Mühe mit dem Finden geeigneter Gegenstände. Dinge die man nicht mehr braucht, hat man bereits weg gebracht, und anderes hat zu viel Bedeutung um es weg zu geben. Zum Beispiel weil es ein Geschenk war oder an eine schöne Situation erinnert. Dazu kommt noch, dass man sich nicht unbedingt darauf verlassen kann, wenn man etwas Schönes weg gibt auch etwas Ebenwürdiges zu bekommen.
Nach welchen Kriterien wählten Sie Ihre Gegenstände aus?
Dinge die wir WIRKLICH nicht mehr brauchen. Wir haben aber darauf geachtet, dass sie nicht beschädigt sind und jemand anders sie brauchen könnte.
Nahmen Sie sie schweren, leichten Herzens mit? Warum?
Uns fiel es nicht schwer, da wir nur Gegenstände mitgenommen haben, auf die wir verzichten können. Dinge welche uns am Herzen liegen, haben wir im Voraus von der Auswahl ausgeschlossen.
Was löste es bei Ihnen aus, durch die Räume zu gehen und eine grosse Anzahl Gegenstände, die eigentlich Ihren Kolleginnen und Kollegen gehörten, zur freien Mitnahme vorzufinden?
Im ersten Moment haben wir nichts von den Tischen genommen, da es irgendwie „unanständig“ ist. Es hat eine Weile gebraucht, bis wir etwas mitgenommen haben. Manche Dinge lösten Gedanken aus wie : „Das hatte ich auch einmal… Das hätte ich auch mitnehmen können…“
Vielleicht sind nicht alle Ihre Gegenstände an eine andere Person weitergegangen. Was empfinden Sie dabei?
Das spielt keine Rolle, es schmerzt uns nicht. Es sind ja Dinge, die wir nicht mehr wollen, wieso soll sie denn jemand anders wollen?
Habe ich mehr gebracht als genommen oder umgekehrt? Warum? (Es gibt für beides gute Gründe)
Wir haben alle weniger genommen als gebracht, aus dem einfachen Grund, dass uns nicht mehr Dinge angesprochen haben. Wir würden es auch nicht angebracht finden, einfach alles mitzunehmen.
Wie könnte eine solche „Bring-und-Hol-Aktion“ in Ihrer Schulpraxis umgesetzt werden?
Wir würden es eher im Stil von einem Flohmarkt machen. Zum Beispiel könnten sich alle Kinder in der Turnhalle ausbreiten mit ihre Artikel dort verkaufen. Man kann tauchen, aber auch verkaufen. Wenn man für etwas Geld bekommt, kann man sich auch eher von einem Objekt trennen. Es ist aber wichtig, dass die Kinder nur Dinge bringen, mit denen die Eltern einverstanden sind. Wir haben das Gefühl, wenn es nur Tauschhandel wäre, würden sich die Kinder auf die Dinge stürzen, egal ob sie es brauchen können oder nicht. Um das zu vermeiden könnte man zum Beispiel jedem Kind gleich viel Papiergeld geben. Pro Schein gibt es einen Gegenstand. Man könnte auch den Kindern die Aufgabe stellen jeweils zu begründen, wieso sie genau diesen Gegenstand wählen.

Tatjana Bänziger, Katrin Müller, Nadine Bischof

Augen auf und einen kleinen Schritt bewusster leben!

5 Blogs – 14 Tage mit Posts – eine Vielfalt von Kommentaren lesen – 5 Stunden Eindrücke: Gigantisch und beeindruckend die Gedanken, Erfahrungen, Visionen, Fragen ...
Daraus habe ich eine kleine Textkollage zusammengestellt und diese etwas ergänzt ...

«Wissens-Durst und Verstehens-Hunger» - Selten nehme ich mir die Zeit, mich in die Natur zu setzen, aber heute ... - gemeinsam kommen wir weiter – sogar mit einer Menge Spass – immer dann, wenn ich Impulse bekommen, bin ich sehr motiviert und begeisterungsfähtig – wenn man in der Gruppe etwas unternimmt, ist es viel lustiger und interessanter als allein – die Schule ist die optimale Plattform – Im unserem wilden, gepflegten Garten sitzen, die Farben geniessen, das tausendfältige Grüne, und wissen, das soll, muss es weiter geben - Es siegt meistens die Bequemlichkeit und nicht die Nachhaltigkeit, aber genau hier müssen wir ansetzen – Leben mit Weitblick! – Wenn ich an die Grösse der Welt, dieser Schöpftung denke und an meine Kleinigkeit, und doch ... - «Global denken und lokal handeln» - Auch an Morgen denken! – Sehr beeindruckend, dies Fülle an Impulsen, Ideen, Projekten, Möglichkeiten mit der «Agenda 21» - In die Bergen natürlich – Achtsam zu leben, ist gar nicht so schwer und es ist auch eine Art Hilfe für sich selbst – das hat mich glücklich gemacht und mir ein echt gutes Gefühl gegeben – ich, du, wir, alle – Seid achtsam! – das löst schon ganz viel aus! – einfach genial, diese Natur! – Wenn jeder bereits einen kleinen Teil zum Umwelt beiträgt, erreichen wir schon sehr viel! – Regen, Regentropfen, Regenbogen? beruhigend, regelmässiges Tropfen, Rhythmus, Musik? Ich habe mir heute einfach Zeit genommen und die entspannende Wirkung der Natur wahrgenommen. – Jeder Beitrag zählt, sei er noch so klein. - Momente des Glücks und der Zufriedenheit ... Ich war ein Teil dieser grossen Natur – im Kleinen beginnen und die Kinder dafür sensibilisieren –Ich habe für mich eine persönliche, ganz einfache Vision für meine Handeln (im Sinne eines nachhaltigen Lebensstils) entwickelt – Erholung in der Natur – Augen auf! – globale Partnerschaft und doch hier im Kleinen meinen Beitrag leisten – Natur und ich: sie hat mir wieder Ruhe geschenkt – auch wenn ich nicht an die Menschen denke, die nach mir kommen ... - «Weil ich es mir wert bin!» - am Bach, am See, da ... – Es geht um Werte, um unsere Prioritätensetzung – ... damals am Meer ... diese Unendlichkeit – oben auf dem Berg ... die Stille und der weite Blick ... - Gibt es ein schöneres Lernen (und Tun), als wenn man weiss, dass man damit etwas bewirken kann? – Ich bin ein Teil dieser Natur und halte mich in ihr sehr gerne auf – Mir wurde erneut klar, wie sehr wir der Natur ausgeliefert sind ... auch auf sie angewiesen sind. – eine Frage des Geldes? eine Frage der Motivation? eine Frage des Bewusstseins? – ...
Erst seit dem Besuch dieses Moduls ist mir aufgefallen, wie hochaktuell nachhaltige Entwicklung ist! – Es geht um eine neues Bewusstsein, um einen globalen Lernprozess“

Adrian Müller

Mittwoch, 30. Mai 2007

Die Natur und ich

Das bewusste Wahrnehmen der Natur löst bei mir immer wieder Wohlbefinden, Entspannung, und innere Ruhe aus. Es ist egal, in welcher Jahreszeit ich mich in der Natur aufhalte, es ist immer wunderschön. Ich kann in der Natur abschalten und den Alltag kurz ausblenden. Ich finde es unglaublich schön an einem ruhigen, abgelegenen Ort die Sterne anzuschauen und einfach nur die Geräusche der Natur zu hören. Leider finde ich momentan aber viel zu wenig Zeit für richtig entspannende Augenblicke in der Natur.

Ich finde es extrem wertvoll, dass wir die Möglichkeit haben, uns in die Natur zurück zu ziehen und sie in vollen Zügen zu geniessen. Aufgrund der heutigen Konsumgesellschaft wird dies jedoch immer seltener wahrgenommen und ausgelebt.
In meiner Kindheit verbrachte ich sehr viel Zeit in der Natur. Schon damals half sie mir, mich zu entspannen oder wieder auf den Boden zu kommen wenn ich wütend war. Was für eine Wirkung die Natur auf mich hat, fasziniert mich extrem. Ich sehe mich als Teil von ihr und es beeindruckt mich immer wieder aufs Neue, wenn ich durch direkte Begegnungen mit Naturgewalten zu spüren bekomme, wie klein und schwach ich im Vergleich mit der Natur bin. Ein sehr eindrücklicher Moment war für mich, als ich bei einem Sturm an der Atlantikküste das Meer beobachtete. Die Wellen waren riesig gross und wild. Ich hatte es beim Schwimmen schon mit halb so hohen Wellen zu tun, wie die, die ich nun sah. Schon diese kleineren Wellen hatten eine enorme Kraft. Wenn ich falsch in eine Welle hinein schwamm, wirbelte es mich unter Wasser umher und ich fühlte mich wie ein kleiner Wurm. Mir wurde damals richtig stark bewusst, wie viel Kraft und Energie in der Natur stecken kann.
Oft denken wir nicht, daran, dass wir unsere Umwelt bis aufs Äusserste strapazieren. Für mich haben direkte Begegnungen mit der Natur jeweils eine sehr ernüchternde Wirkung. Ich verspüre ich das Bedürfnis, sie so lange wie möglich so zu erhalten, wie sie jetzt ist. Ausserdem merke ich, dass wir, auch wenn wir dies oft vergessen, nicht eine Macht haben, die alles Verändern kann. Es geht schlussendlich darum, ein Zusammenleben mit der Natur zu gestalten, indem wir sie als unser schützenswerter Lebensraum- als Teil von uns- ansehen. Wir sollten ihre Grenzen beachten, sie geniessen, schützen und wertschätzen.

Einen Zusammenhang zum Blogthema kann ich nicht finden.

Dienstag, 29. Mai 2007

Die Natur und ich als Teil davon

Für mich ist es wichtig und auch üblich, immer wieder in die Natur hinauszugehen, sie zu geniessen. So bin ich auch an Pfingsten verschiedentlich in der Natur gewesen.
Besonders schön fand ich, als ich an einem Abend am See sass. Da sind die Badegäste weg, die Stille kommt. Am See ist es meistens am Abend etwas kühl, man spürt die Natur somit direkt auf der Haut. Besonders schön finde ich es, einfach auf der Wiese zu liegen und die Sterne zu betrachten. Bis heute verstehe ich leider die verschiedenen Sternformationen viel zu wenig, trotzdem hat es für mich eine sehr befriedigende und entspannende Wirkung, die Sterne zu betrachten.
Leider habe ich an diesem Abend auch festgestellt, dass ich mich in den letzten Jahren doch von der Natur entfernt habe, einen anderen Bezug dazu habe. So hat es mich gestört und tatsächlich auch ein wenig geeckelt - als ich so da in der Wiese lag - was da alles über mich gekrochen und gekrabbelt ist. Ich kann mich daran erinnern, dass ich als Kind die meiste Zeit in der Natur verbracht habe, sehr naturnah war. Die Tiere, welche ich im Garten, in der Erde oder im Wald entdeckt habe, haben mir überhaupt nichts ausgemacht. Ich habe sie herumgetragen, für sie ein Haus aus Moos gebaut oder sie vor irgendwelchen Strassen gerettet. Heute bin ich jedoch froh, wenn ich all den Käfern und Würmern nicht zu nahe komme. Woran das liegen mag?

Besonders schön finde ich an der Begegnung mit der Natur, dass ich sie immer wieder mit allen Sinnen so intensiv wahrnehme. So rieche ich die Pflanzen, spüre das weiche Gras, sehe die farbigen Blumen, ...

Montag, 28. Mai 2007

ICH IN DER NATUR

Wenn dass nicht einmal eine sinnvolle Aufgabe ist!!!
Meiner Meinung nach, setzten sich viele Menschen zu wenig mit der Natur auseinander. Ich selber aber brauche solche Momente um abschalten zu können.
Auch dieses Wochenende bin ich mit drei Kollegen auf eine längere Wanderung. Wir haben den Vilan bestiegen. Dabei habe ich mit Entsetzen festgestellt, wie weit die Autobahn noch zu hören ist! (Der Vilan befindet sich im Bündnerland, in der Nähe von Landquart. Man kann also direkt auf die Autobahnstrecke Sargans – Chur hinunter sehen.) Ich habe mich dann gefragt, ob das vielleicht nur gerade an diesem Tag so gut zu hören war, da es viel Ferienverkehr gab. Eine andere Erklärung wäre der Wind. Es hat an diesem Tag sehr stark gewindet, was auch einen Einfluss auf den Lärmpegel gehabt haben könnte. Gut möglich… Ich habe mich dann auch wieder einmal gefragt, wieso denn alle immer in die Ferien wollen, wenn sie nicht mal alle „Schönheiten“ ihrer eigenen Umgebung kennen. Wie heisst es doch so schön: Das Schöne liegt oft sehr nah! Aber das ist ein anderes Thema…
Trotz all den möglichen Erklärungen, hat es mich trotzdem recht beschäftigt. Oben auf dem Gipfel war dann aber endgültig nichts mehr zu hören. Diese Ruhe geniesse ich jeweils sehr. Wir Menschen sind rund um die Uhr so vielen Tönen, akustischen Reizen ausgesetzt, dass wir manchmal vergessen, was totale Stille überhaupt bedeutet. Dieses Wochenende war die Stille besonders intensiv, da dank dem Wetter nicht allzu viele Leute in den Bergen unterwegs waren. Besonders schön ist zu dieser Zeit, abgesehen von der Stille, auch der Bergfrühling. Ich finde es faszinierend, welche Pflanzen man alle findet. Von Enzian über Narzissen war alles vorhanden. Ich finde solche Begegnungen mit der Natur sehr wertvoll!!

Zu unserem Blogthema finde ich keinen direkten Bezug.

Freitag, 25. Mai 2007

Agenda 21 und globale Partnerschaft

Aus dem spannenden Beitrag von Otto Herz möchte ich folgenden Punkt herausnehmen, welcher mich besonders fasziniert hat:

Schule und ausserschulische Partner wirken zusammen

Es ist bekannt, dass die Zusammenarbeit zwischen der Schule und ausserschulischen Partnern sehr reichhaltig ist und beide Seiten davon profitieren. So geht es darum, dass die Schüler / innen reale Verantwortung über ein Bereich übernehmen, sich dort aktiv beteiligen.
Dies finde ich einen guten Ansatz, da die Kinder auch für ihr eigenes Leben Verantwortung übernehmen lernen müssen. Ausserdem können die Kinder sich mit etwas auseinandersetzen, was sie interessiert. Jeder darf etwas anderes machen. So kann das Kind das wählen, wo es bereit ist, wirklich dahinter zu stehen.
Eine Arbeit in diese Richtung könnte ich mir sehr gut mit meinem eigenen Schülern / innnen vorstellen. Es bilden sich so auch verschiedene Experten, welche die Klasse mit ihrem Wissen bereichern.
Ein weiterer wichtiger Punkt aus diesem Textabschnitt finde ich:
Die Kinder verbringen einen grossen Teil ihres Tages in der Schule. Deshalb ist es wichtig, dass die Schule ein Lebensort ist, nicht nur ein Lernort. Ein Lebensort muss Verantwortung übernehmen für die Erhaltung und Sorgfalt im Umgang.
Anschliessend wird im Text erwähnt, dass es bei den Katastrophen, welche die Menschheit geprägt hat nicht am fehlenden Wissen scheiterte, sondern am Gebrauch diese Kenntnisse. Ich denke in diesem Bereich sind wir völlig stehen geblieben. Auch heute wissen wir, wie schädlich gewisse Dinge sind, doch machen möchte niemand etwas dagegen.
Impulse für den Unterricht

Beim Lesen dieses Artikels sind mir einige Sachen ins Auge gesprungen.

1. Es ist wichtig, keine Schock-Pädagogik zu betreiben, indem man krasse Bilder zeigt. Das heisst nicht, dass schwierige Themen gar nicht aufgegriffen werden. Es geht nur um eine passende Präsentation und Darstelung

2. Viele nachhaltige Themenbereiche sollten fächerübergreifend gestaltet
werden. Doppelungen sollten dabei aber vermieden werden.

Am meisten beeindruckt hat mich jedoch die öffentliche Präsentation. Ich
denke, dass es für die Kinder spannend ist, ihre Arbeiten, Fragen und
Anregungen an die Öffentlichkeit zu bringen. So können Schaufenster von
Einkaufshäusern als Ausstellungsfläche dienen, Interviews zu
verschiedensten Themen können durchgeführt und ausgewertet werden,
Umfragen können durchgeführt werden,......
Mit dieser Methode werden nicht nur die Inhalte gut vertieft, sondern auch wesentliche Schlüsselbereiche gefördert. Unter anderem werden die Kommunikationskompetenz und die Verhaltenssicherheit sehr gut geeübt un gefestigt. Gleichzeitig ist das Ganze noch Fächerübergreifend. Man kann Gestalterisches
, Sprachliches, Soziales, und noch viel mehr miteinander verbinden. So
erkennen die Kinder, dass die einzelnen Fachbereiche nicht voneinander
isoliert sind, sondern eng miteinander verbunden werden können.

Was mir auch noch gefallen hat, ist die Idee mit dem internationalen
Kontakt. Es erscheint mir sehr sinnvoll, ein Land vertieft zu behandeln
und auch direkt mit den Menschen dieses Landes in Kontakt zu treten.
Ich denke, dass dies sehr motivierend für die Kinder sein kann.

Bezug zum Blog-Thema:
Ich denke, dass die öffentliche Präsentation mit unserem Thema verbunden werden kann. Einerseits könnte das Thema an sich in der Öffenlichkeit
präsentiert werden um so die Menschen darauf aufmerksam zu machen.
Andererseits könnten die Kinder direkten Kontakt mit solchen Personen
herstellen. Dies finde ich jedoch sehr heikel und ich würde es mit
meiner Klasse auch nicht machen.

Mittwoch, 23. Mai 2007

AGENDA 21 – BILDUNG FÜR NACHHALTIGE ENTWICKLUNG

Beim Lesen des Textes „Bildung für nachhaltige Entwicklung – Globale Perspektiven und neue Kommunikationsmedien“ sind mir einige Dinge besonders ins Auge gestochen:

Jedes Thema kann von Kindern und für Kinder erschlossen werden.
Ich finde es wichtig, dass man sich auch schon in der Unterstufe oder sogar im Kindergarten nicht scheut solche Themen zu behandeln, anzusprechen. Es ist natürlich ganz klar, dass sich nicht jedes Thema für jedes Alter und zu jedem Zeitpunkt eignet, aber bereits im Kindergarten können kleine Sachen wie „der Abfall gehört in den Eimer und nicht in die Natur“ thematisiert werden.
Der Text sagt aber, dass es wichtig ist, bei einer sachlich – fachlichen Auseinandersetzung, immer folgende Punkte zu besprechen:
- Was war und ist diesbezüglich geschehen zur gleichen Zeit in anderen Regionen der Welt?
- Was werden die Folgen des Handelns und des Nicht-Handelns sein zukünftig im Blick auf die verschiedenen Regionen der Welt?
- Wie verträgt sich dies jeweils mit dem Anspruch der Globalen Gerechtigkeit?


Öffentliche Präsentationen
Ein Punkt, den ich persönlich auch sehr spannend finde, ist das öffentliche Präsentieren der Arbeiten. Für mich war das als Kind immer eine grosse Motivation, wenn ich gewusst habe, dass wir die Zeichnungen, oder was auch immer, öffentlich zur Schau stellen durften.
Mir persönlich hat die Idee mit dem Einrichten eines Schaufensters sehr gefallen. Daran hätte ich in dieser Form gar nie gedacht. Fragen kostet ja nichts!

In diesem Zusammenhang komme ich auch auf unser Blogthema zu sprechen. Ich könnte mir vorstellen, mit den Kindern zum Beispiel eine Aktion wie Flohmarkt, Auto putzen oder dergleichen durchzuführen, also Öffentlichkeitsarbeit, und den Erlös an eine Stiftung zu geben. Es gibt einige Organisationen in der Schweiz, die arme Menschen in der Schweiz unterstützen, die auf jede Hilfe angewiesen sind.

Montag, 21. Mai 2007

Analyse und Weiterentwicklung einer Unterrichtseinheit zur Bildung für eine nachhaltige Entwicklung (BNE): Plakat Unterstufe „Mäuse“


Wir haben uns für ein Plakat aus der Unterstufe entschieden, da unsere Bloggruppe aus Studentinnen des Diplomtyps A und B besteht. So haben wir uns in der Mitte getroffen. Das Plakat mit dem Thema „Maus“ hat uns angesprochen, da uns die kleinen Nager gefallen.

Unterschiede zu herkömmlichen Unterrichtseinheiten haben wir folgende gefunden:
-->Das Thema Tierversuche mit Mäusen wird aufgegriffen. Die Kinder sehen die Vernetzungen zwischen Mensch, Tier, Medikament.
-->Die Kinder müssen herausfinden, was ein abgebranntes Haus mit einer Maus zu tun haben könnte. Sie lernen, dass durch einen Kabelbiss von einer Maus ein Brand entstehen kann. Auch hier lernen sie die vielen Zusammenhänge zwischen dem Tier, den Menschen und der Technik. Auf der einen Seite den Zusammenhang zwischen dem Mensch und der fortschrittlichen Technik, und auf der anderen Seite die Natur, die Maus.
-->Der Umgang mit Mäusen, Tieren wird thematisiert. Wie soll der Mensch die Tiere behandeln, dass diese nicht aussterben.
-->Die Kinder lernen, dass es eigentlich nicht schlimm ist, wenn eine Maus von einem Feind gefressen wird, da es Teil eines grossen Systems ist. Könnten andere Tiere zum Beispiel keine Mäuse essen, würden diese hungern. Da sich Mäuse stark vermehren, wird sie trotz ihren Feinden überleben.
-->Zusammenfassend kann man sagen, dass am Beispiel der Maus viele andere Themen angesprochen werden, die alle in dem System Maus zu finden sind.

Folgende Teilkompetenzen werden angestrebt:
-->Sie können die Reichweite ihres eigenen Wissens unterschiedliche einschätzen und sind beriet, ihre eigene Perspektive zu der Anderer in Beziehung zu setzen und zu hinterfragen
-->Sie sind bereit, individuell und kollektiv Verantwortung zu übernehmen für die Lebensumstände ihrer Mitmenschen, künftiger Generationen und nichtmenschlicher Lebewasen
sie verstehen, warum Wissen aus verschiedenen Fachgebieten und Perspektiven verschiedener Akteure zusammengeführt werden müssen, um zu begründeten Entscheidungen hinsichtlich nachhaltiger Entwicklung zu gelangen
-->Sie können, bezogen auf den Kontext der Nachhaltigkeit, Vor- und Nachteile sowie Reichweite von partizipativ getroffenen Entscheidungen diskutieren.
-->Sie können die Realisierbarkeit einer Vision beurteilen, die zu verändernden Rahmenbedingungen benennen und daraus Massnahmen und Konsequenzen für das eigene und das gesellschaftliche Handeln formulieren.

Mit welchen didaktischen Prinzipien wird gearbeitet?
Allgemeine Prinzipien:
-->Entdeckendes Lernen --> Kinder haben Mäuse im Unterricht, sie beobachten, forschen und finden selber Lösungen
-->Handlungs- und Reflexionsorientierung --> Kinder lernen durch Rollenspiele verschiedene Sichtweisen kennen und besprechen diese
-->Zugänglichkeit --> Tiere sind aus der Erlebenswelt des Kindes, direkte leibliche Auseinandersetzung

Spezifische Prinzipien:
-->Visionsorientierung --> Sie beschäftigen sich mit der Frage, ob man alle Mäuse ausrotten sollte
-->Vernetzendes Lernen --> Mäuse werden in verschiedene Systeme eingereiht. Ökologie, Ökonomie, Soziales

Welche weiteren Kompetenzen könnten mit der Unterrichtseinheit angestrebt werden?
-Sie können verschiedene Gerechtigkeitsvorstellungen und die Legitimität von Bedürfnissen diskutieren.
-->Das könnte anhand des Beispiels der Tierversuche geschehen. Ist es gerecht, dass man Medikamente an Tieren testet? Ist es gerecht dass man Medikamente allenfalls an Menschen testet?

-Sie kennen Ursachen sowie Folgen aktueller Trend der gesellschaftlichen Entwicklung und können Vor- und Nachteile diskutieren, die sich daraus für verschiedene Akteurgruppen, für die natürliche Umwelt und für de Gesamtgesellschaft ergeben.
--> Momentan ist es ein grosser Trend Mäuse als Haustiere zu haben. Wilde Mäuse aber töten wir.



Umsetzungsmöglichkeiten didaktischer Prinzipien:
Vernetztes Lernen
--> Was hätte die Ausrodung der Mäuse in verschiedenen Ländern zur Folge.
Bei uns wäre es ein Ungleichgewicht in der Natur. Auf den Feldern wäre die Ernte weniger beschädigt.
In Afrika gäbe es keine Mäuseplagen mehr, die Ernte wäre nicht in Gefahr.
In Asien gäbe es keine Mäusedelikatessen mehr.

tatjana bänziger, katrin müller, nadine bischof

Dienstag, 15. Mai 2007

Motivation für die Nachhaltigkeit

Für mich ist ein sehr wichtiger Grund für nachhaltiges Handeln, unseren natürlichen Lebensraum zu schützen und zu erhalten. Mir ist es wichtig, dass ich mich hin und wieder in einer schönen Natur zurückziehen kann. Ich finde auch die unterschiedlichen Landschaften, die es auf dieser Welt gibt sehr eindrücklich und wertvoll. Aus diesem Grund stört es mich auch extrem, wenn zum Beispiel achtlos überall Abfall auf den Boden geworfen wird. Ich hatte das Glück, in meiner Kindheit meine Freizeit sehr oft in der Natur verbringen zu können. Schon damals wurde ich sehr wütend, wenn ich irgendwelche Anzeichen von Umweltverschmutzungen feststellte.
Es ist mir wichtig, dass auch meine Kinder, Enkelkinder und weitere Nachkommen, in einer schönen, vielfältigen Natur aufwachsen können. Es wäre schade, wenn sie nur noch von Naturkatastrophen geplagt würden und in einer kargen Einöde leben müssten.

Ein weiterer Grund für nachhaltiges Handeln ist der Erhalt der natürlichen Ressourcen. Über Jahrtausende reichten die natürlichen Bestände aus und keiner musste sich viele Gedanken über deren Verbrauch machen. Nun sehen wir einem Ende dieser Ressourcen entgegen und trotzdem ist niemand bereit, konsequent etwas dagegen zu tun. Wer lässt schon freiwillig sein Auto zu Hause stehen? Wer will auf eine warm geheizte Wohnung verzichten? Wer will allgemein auf Bequemlichkeit und Wohlstand verzichten?
Für mich ist es zwar kein Problem, in einer schwach geheizten Wohnung zu leben oder den Stromverbrauch zu minimieren. Um das Auto bin ich aber leider immer wieder froh. Gerade auf dem Land ist man oft auf ein Auto angewiesen.

Meine Hauptmotivation liegt also darin, die Natur mit all ihren Schönheiten und Ressourcen für mich und meine Nachkommen zu erhalten und um Naturkatastrophen zu vermeiden. Ich finde, dass man mögliches nachhaltiges Handeln mehr publizieren müsste. Oft fällt einem eine einfache Möglichkeit dafür gar nicht ein, würde es aber tun wenn man davon wüsste.

Einen Bezug zum Blogthema finde ich bei diesem Beitrag nicht, da meine Motivation die Armut in der Schweiz nicht einschliesst.

Motivation zum nachhaltigen Handeln

Während den Seminarstunden habe ich mich mit dem Thema eigener Lebensstil befasst. In diesem Bereich geht es für mich sehr fest um die eigene Motivation zum nachhaltigen Handeln. Wer ein "Grund", eine Motivation hat, der handelt wirklich nachhaltig, ist auch bereit es zu tun.
Ich habe für mich gemerkt, dass mir die Natur sehr wichtig ist. Ich mag die Vielfalt der Blumen und Pflanzen. Für mich ist es wertvoll, einen eigenen Garten zu haben und sein eigenes Gemüse essen zu können. Da ich das auch in der Zukunft gerne hätte, auch meine Kinder / Grosskinder in einer vielfältigen Natur aufwachsen sehen möchte, bin ich gerne bereit, hier etwas zu tun. Ausserdem ist es meiner Meinung nach nicht richtig, dass sich der Mensch über die Tiere und Pflanzen stellt. Die Natur funktioniert auch ohne unseres Zutun... wir aber nicht ohne sie. Gerade deshalb ist es umso wichtiger, sie zu achten und zu schützen.
Wie weiter oben erwähnt, würde ich später eine eigene Familie als eine Bereicherung meines eigenen Lebens sehen. Aus diesem Grund ist es mir wichtig, meinen Nachkommen eine Welt zu hinterlassen, auf welcher sie leben können. Sie sollen darauf gesund bleiben können und sich entwickeln.
MEINE MOTIVATION ZU NACHHALTIGEM HANDELN

Was motiviert mich nachhaltig zu handeln? Bin ich denn überhaupt motiviert nachhaltig zu handeln?
Ich bin ein Naturmensch. Ich verbringe meine Freizeit draussen, vor allem in den Bergen. Immer wieder staune ich, wie vielseitig und wunderschön die Natur ist. Bewusst wurde mir das auch, als ich durch Australien gereist bin. Ich habe Landschaften gesehen, die ich noch nie gesehen hatte. Besonders der Regenwald hat mich total fasziniert. Die leuchtend grünen Bäume, die Tierlaute und die Klänge des Regens. Für mich ist es eine schreckliche Vorstellung, dass der Regenwald als solches nicht mehr existieren würde. Nicht nur aus der Sicht von meinen Nachkommen, sondern auch für die ganze Tierwelt.
Wenn ich mir das jetzt so durch den Kopf gehen lasse, ist meine Hauptmotivation, dass viele schöne Dinge, die uns die Natur bietet, für meine Nachkommen erhalten möchte.

Ich muss aber dazu auch ehrlich sagen, dass ich gerade eben nicht sehr motiviert bin nachhaltig zu handeln. Einmal abgesehen davon, dass ich sowieso sehr wenig Auto fahre, den Müll trenne usw. Der Grund für meine Motivationslosigkeit ist wahrscheinlich eine Trotzreaktion. Je länger wir dieses Mensch und Umwelt Modul besuchen, desto demotivierter bin ich. Ich finde diese ganze Angstmacherpolitik nicht angebracht. Auch dass es nun ständig den ganzen Montag Morgen heisst: Du musst, du sollst… Bei mir kommt so etwas nicht an. Im Gegenteil, so löscht es mir regelrecht ab. Wenn ich etwas unterstütze, dann muss es schon aus Eigeninitiative kommen und nicht nur weil es mir eingetrichtert wird.

Bezug zu unserem Blogthema:
Ich denke, dass jeder die Pflicht hat, Verantwortung gegenüber denjenigen Menschen haben, denen es nicht so gut geht wie uns. Mir persönlich ist es vor allem auch wichtig, dass man sich dabei nicht immer nur auf die armen Leute in anderen Teilen der Welt bezieht. Oft ist es vielleicht nicht auf den ersten Blick ersichtlich, aber auch mitten unter uns, gibt es viele Menschen, die arm sind, auf uns angewiesen sind.

Donnerstag, 10. Mai 2007

Erstes Feedback und einige Impulse / Idee meinerseits

Ich freue mich, dass dieses Modul Sie zu grösserer Achtsamkeit, zum Entdecken von neuen Vernetzungen, zum Nachdenken über unsere Welt führt.

Ich habe zum Post von „naidn / 7. mai“ die Vernetzung als Kommentar noch etwas weiter geführt.

Die Vernetzungen sind eigentlich gigantisch: Wenn ich mir überlege, was es alles an Erfindungen, Konstruktion, an Arbeiten brauchte, bis ein Eisenbahnzug dasteht, der uns mitnimmt. Der Bau der Schienen, die Schwellen (früher Eichenholz, das über Jahrhunderte herangewachsen war), die Sicherheit, die Elektrizität, die ja auch produziert werden musst in Kraftwerken, die gebaut wurden, ... Da haben tausende von Leuten für uns gearbeitet, die Erde „gab“ die Rohstoffe – all dies weitergeben und Neues von uns an nächste Generationen ...

Haben Sie heute in 20min die Meldung gesehen: der Kanton TG büsst in Zukunft Personen die Abfall wegwerfen mit bis Fr. 300.-! --- und die Meldung, dass das erste mit Sonnenenergie betriebene Boot den Atlantik überquert hat. Werbung für Sonnenenergie!

Noch ein Gedanke zum Einkaufen: Warum nicht saisongerechte Gemüse und Früchte einkaufen? Ich kaufe prinzipiell keine Trauben aus Südafrika (jetzt im Frühling), keine eingeflogenen Spargeln aus Peru, Mexiko, Kalifornien im März usw. Wenn dies viele konsequent tun, verändert dies schon einiges!

Ich bin gespannt auf die weitern Posts!

Mittwoch, 9. Mai 2007

Vernetzungen

In unserem Leben gibt es unzählige Vernetzungen. Wir leben in verschiedenen Systemen, die auf irgendeine Art alle miteinander verbunden sind. Alles steht miteinander in einer Wechselwirkung, das eine braucht das andere um zu existieren und zu funktionieren. Es gibt finanzielle, soziale, materielle, strukturelle,.... Vernetzungen.

Gestern stand ich in der Migros vor dem Gemüse und Obst. Ich fragte mich, woher diese ganzen Sachen wohl kommen. Wird ein grosser Teil in der Schweiz angebaut, oder wird vieles importiert? Beim genaueren Betrachten musste ich dann feststellen, dass sehr viele exotische Sachen angeboten werden, die ganz sicher einen weiten Weg hinter sich haben. Zum Teil wurden sie wahrscheinlich von schlecht bezahlten Menschen angebaut und geerntet, um dann per Flugzeug, Schiff und/oder Lastwagen in der Schweiz anzukommen. Dort landen sie in verschiedenen Grossfilialen, wo sie dann an uns verkauft werden. Diese exotischen Lebensmittel haben also meistens einen relativ langen Weg hinter sich, der oft nicht sehr umweltverträglich ist!
Aber auch Gemüse und Früchte, die bei uns einheimisch wären, kommen oft aus anderen Ländern. Zum Beispiel die Tomaten kommen häufig aus Spanien. Sie werden dort im warmen Klima angepflanzt, aufgezogen und schlussendlich auch geerntet. Von dort aus werden sie dann in die Schweiz transportiert. Dasselbe gilt auch für Erdbeeren und viele anderen Lebensmittel. Es ist eigentlich total schwachsinnig, solche Lebensmittel um jeden Preis mehr oder weniger das ganze Jahr über anbieten zu wollen. So wird die Umwelt unnötig durch den Transport belastet und die einheimischen Bauern haben zusätzliche Konkurrenz beim Verkauf ihrer Güter. Hier sehe ich eine zusätzliche Vernetzung. Die einheimischen Bauern sind darauf angewiesen, dass ihre Produkte gut verkauft werden. Ansonsten ist ihre Existenz nicht gesichert und ihnen droht finanzielle Not (Verbindung zum Blogthema) Durch den Konsum einheimischer Lebensmittel werden also die schweizer Bauern unterstützt und gleichzeitig würde es die Umwelt weniger belasten, wenn man diese Produkte nicht mehr durch ganz Europa transportieren müsste.

Montag, 7. Mai 2007

Vernetzungen in meinem Leben

Vernetzungen gibt es in unserem Leben zahlreiche, man sieht sie oft nur nicht auf Anhieb. Die wohl offensichtlichste ist das soziale Umfeld, sprich die Familie und der Bekanntenkreis. Doch gibt es im Alltag auch andere wichtige Vernetzungen.

Angefangen beim Frühstück. Bis ein Brot bei mir auf dem Tisch ist, sind bereits so viele Arbeitsschritte gemacht worden… Abgesehen von den Tieren und der Natur die die Rohstoffe liefern, braucht es viele Arbeiter, die in Fabriken oder Kleinbetrieben Brote herstellen. Die Betriebe selbst leben wiederum davon, dass ich ihr Produkt überhaupt kaufe. Vernetzungen sind stets Wechselseitige Beziehungen.

Gleich nach dem Frühstück mache ich mich auf den Weg zum Bahnhof. Auch dort wiederum eine für mich wichtige Vernetzung. Ich kann den Zug nur benützen, da es Arbeiter gibt, die um diese Zeit schon fleissig sind. Der Lokführer fährt mich sicher durchs Rheintal, der Kondukteur kontrolliert mein Billet und der Verkäufer von der RailBar lässt seine Gäste nicht verhungern. Mein Teil in diesem System ist die Fahrt selbst, und die Bezahlung des Tickets. Je mehr wir Zug fahren, desto mehr Geld nimmt die SBB ein. Das Wiederum wirkt sich auf den Komfort in den Zügen aus (man kann neue, noch angenehmere Modelle herstellen) und auf den Fahrplan. Je mehr das Angebot der SBB genutzt wird, desto bessere Verbindungen können diese anbieten, da ihnen mehr Geld zur Verfügung steht.

An der PHR angekommen, bin nicht nur ich von der Institution und den Dozenten abhängig, ohne die ich mich nicht weiterbilden könnte. Auch die PHR lebt von uns Studenten. Was nützt eine Schule ohne Schüler?

Ich breche an dieser Stelle ab, sonst würde die Liste unendlich lange werden…

In Bezug auf unser Thema gibt es auch einige Vernetzungen. Grosse Betriebe zum Beispiel sind (leider) angewiesen auf billige Arbeitskräfte. Müssten sie mehr Geld für deren Entlöhnung ausgeben, wäre die Produktion bedeutend teurer und somit auch das Endprodukt auf dem Markt. Ist das Produkt zu teuer, wird es nicht mehr so oft verkauft und die Firma, muss wiederum die Produktionskosten senken um Profit zu machen. Darunter leiden dann die Arbeiter oder die Qualität des Produkts.

Vernetzungen in der Berufswelt

Das Leben besteht aus vielen verschiedenen Bereichen. Diese sind alle voneinander abhängig, haben Auswirkungen aufeinander.
Da ich während meiner Ausbildung immer irgendwo zusätzlich gearbeitet habe, um mein Studium zu finanzieren, so sehe ich in diesem Bereich verschiedene Kreisläufe, Vernetzungen. Zu unterscheiden sind fünf Systeme. Der Kinderhort als Institution, die Kinder, die Eltern, die Behörden und ich als Teilzeitangestellte. Diese haben alle Auswirkungen, Wechselwirkungen aufeinander.
Schauen wir uns das Ganze auf das Nachhaltigkeitsdreieck bezogen an:
Soziales:
Der Kinderhort an sich bietet eine Dienstleistung an. Diese nutzen die Eltern. Die Eltern bezahlen Geld für diese Dienstleistung und erwarten dafür, dass ihr Kind seriös betreut wird, gut aufgehoben ist.
Der Kinderhort bietet den Kindern einen Aufenthaltsort. Die Kinder wünschen sich dabei, dass sie sich dort wohl und geborgen fühlen.
Die Kinder kommen mit anderen Kindern zusammen, sie lernen gemeinsam spielen, auf andere Rücksicht zu nehmen usw.
Die Eltern, der Kinderhort sowie ich als Angestellte sind aufeinander angewiesen, z.B. durch Informationsaustausch.
Wirschaft:
Die Behörde legt dem Kinderhort verschiedene Auflagen vor, welche dieser zu erfüllen hat. Ausserdem hat die Behörde eine Kontrollaufgabe, gerade bei Beschwerden der Eltern.

In Bezug auf die Umwelt hat diese Vernetzung keinen Einfluss.

Freitag, 4. Mai 2007

Aufmerksamkeit

Auch ich habe versucht, den Auftrag der Achtsamkeit zu erledigen. Leider ist mir das nicht besonders gelungen.
Bei mir selber sehe ich einige Handlungen, welche man auf die nachhaltige Entwicklung zurückführen könnte. Leider mache ich dies alles jedoch nicht bewusst, sondern aus Gewohnheit und guter Erziehung. Um dies zu konkretisieren, so trenne ich zum Beispiel den Abfall. Dies mache ich jedoch, ohne mir dabei zu überlegen, wieso ich das mache, sondern einfach, weil es bei mir zu Hause so gemacht wird.
Diese "Unbewusstheit" des Themas ist mir in dieser Woche besonders aufgefallen.
In meinem Umfeld habe ich eher gesehen, was nicht / oder falsch gemacht wird. So findet sich auf dem Weg zum Bahnhof jeden Tag irgend in einem Busch oder am Wegrand Abfall. Was soll das? Welche Leute werfen ohne einen Gedanken ihre leeren Verpackungen in die Hecke? Es wäre wirklich kein zusätzlicher Aufwand, die Verpackung in den Abfalleimer zu werfen, welche es überall gibt. In diesem Zusammenhang kommt natürlich auch wieder das Auto fahren zur Sprache. Hat man die Autoprüfung einmal gemacht, so ist es viel bequemer und zeitsparender, mit dem Auto irgendwo hinzufahren, anstatt das Velo oder den Zug zu benützen.
So bin ich diese Woche eher enttäuscht, wie viele Entwicklungen ich sehe, welche nicht auf eine nachhaltige Entwicklung hinweisen.

Mittwoch, 2. Mai 2007

Achtsam sein, achtsam wahrnehmen

Ich habe diese Woche versucht, bewusst auf die nachhaltige Entwicklung zu achten. Erschreckenderweise sind mir Dinge aufgefallen, die ich sonst gar nicht beachtet habe.
Meine Kollegin zum Beispiel arbeitet in einem Kleidergeschäft, die im Baumwollgeschäft bewusst auf Faire Trade achten. Es heisst, dass die Arbeiter unter guten Bedingungen arbeiten können, dass keine Kinder für die Arbeit missbraucht werden usw. Diese Aktion läuft unter dem Titel „respect!“.
Ich bin jetzt bestimmt schon zwanzig Mal in diesen Laden rein gelaufen, und habe die (zahlreichen) Plakate gar nie wahrgenommen. Ob das wohl anderen Leuten auch so geht? Würde ich jetzt nicht das Fach „Nachhaltige Entwicklung“ besuchen, ginge ich wahrscheinlich immer noch an diesen Werbeplakaten vorbei ohne etwas zu überlegen. Jetzt stellt sich natürlich die Frage, ob die Leute allgemein noch zu wenig sensibilisiert sind, was das Thema „Nachhaltige Entwicklung“ betrifft.
Ich denke die Schule ist dafür eine gute Plattform. Man kann bereits die Kindergartenkinder bis zu einem gewissen Punkt auf eine Nachhaltige Entwicklung aufmerksam machen.

Diese Woche war ich Chur. Auf der Strasse sind mir mehrere Bettler aufgefallen. Ich kann mich nicht erinnern in letzter Zeit welche gesehen zu haben. Aufgrund unseres Bloggthemas habe ich mir einige Gedanken dazu gemacht. Und ich weiss einfach nicht recht, wie es so weit kommen kann, dass man auf der Strasse leben muss und sich das Geld erbetteln muss. Ich war immer der Meinung, dass man zwar arm sein kann, und ums überleben kämpfen muss, aber ich habe das Gefühl, dass man in der Schweiz nicht auf der Strasse leben muss. Es gibt immer einen anderen Weg. Ich denke, es gäbe genügend Institutionen, die einem noch rechtzeitig helfen könnten. Auch habe ich das Gefühl, so hart das alles vielleicht tönen mag, dass man immer eine „Drecksarbeit“ findet um Geld zu verdienen, man muss nur wollen…
Bin ich achtsam?

In den letzten Tagen habe ich versucht, bewusst auf meine Lebensweise zu achten und mich zu hinterfragen. Ich musste feststellen, dass ich momentan sehr von mir selber (Schule, Alltag,....) eingenommen bin. Selten habe ich bewusst nachhaltig gehandelt, oder mir Gedanken über eine alternative, nachhaltigere Variante meines Handelns gemacht. Ein Beispiel dafür ereignete sich am letzten Sonntag. Wieder einmal benutzte ich ohne gross zu überlegen das Auto, um kurz etwas zu erledigen. Als ich also auf der Autobahn war und das Strahlend schöne Wetter betrachtete, dachte ich mir plötzlich, dass ich mein Vorhaben eigentlich auch mit dem Zug oder dem Fahrrad hätte erledigen können.
Einerseits geben mir die aktuellen Veränderungen im Klima sehr zu denken und andererseits erwische ich mich selber dabei, Gedankenlos und absolut nicht nachhaltig zu handeln. Ich hoffe, dass mir das in nächster Zeit mehr gelingen wird.

Beim Betrachten meiner Mitmenschen fiel mir auf, dass sich viele meiner Freunde viel Gedanken über die Entwicklungen in unserer Umwelt und allgemein in unserem Umfeld machen. Trotzdem kommen immer wieder Situationen vor, in denen man in ein Dilemma kommt und bemerkt, dass man eventuell anders hätte handeln können.
Erneut kann ich eine Situation vom letzten Wochenende schildern. Am Samstagabend wollte ich mit Freunden draussen grillen gehen. Da aufgrund der Trockenheit in vielen Kantonen aber Feuerverbot herrschte, wollten wir unsere Pläne anfänglich ändern. Als uns aber einfeil, dass im Fürstentum Lichtenstein kein Feuerverbot bestand, war unsere ursprüngliche Idee schnell wieder aktuell. Wir suchten uns also ein schönes Plätzchen am Rhein, weit weg von Bäumen und anderen Pflanzen und fingen an zu grillen. Irgendwann realisierten wir aber, dass es eigentlich total widersprüchlich ist, dass auf der einen Seite des Rheins Feuerverbot besteht und auf der anderen nicht. Da wir aber sehr vorsichtig waren und extra darauf achteten, weit weg von brennbaren Sachen Feuer zu machen, konnten wir unser Gewissen beruhigen. Viele Leute machten jedoch ihr Feuer frisch und fröhlich inmitten von Bäumen und Sträuchern. Dies fanden wir sehr bedenklich.

Mittwoch, 25. April 2007

Anhaltende Trockenheit

Da ich diese Woche die Zeitung mit einem geschärften Blick für die Nachhaltigkeit durchgeblättert habe, sind mir doch einige unterschiedliche Themen ins Auge gestochen. So sind die Ozonwerte zu hoch, die Löhne zu tief oder das Rauchen ungesund. Besonders beschäftigt haben mich aber die verschiedenen Berichte über die Dürre in der Schweiz. So sind im Wallis, in Jura, im Tessin, in Graubünden und in Freiburg verschiedentlich Waldbrände ausgebrochen. Darauf hin haben einige Kantone ein Feuerverbot ausgesprochen.
Ich kann mich noch gut an das letzte Jahr erinnern. Im Juli war es enorm trocken in der Schweiz, es durfte nirgends mehr ein Feuer gemacht werden. Die normalerweise grünen Wiesen waren braun und mehr Erde als Wiese. Kurz vor dem 1.August gab es allerlei Diskussionen wegen der drohenden Gefahr durch Feuerwerkskörper.
Nun wie erwähnt, schon letztes Jahr war es trocken in der Schweiz. Doch der Unterschied liegt darin, dass jetzt erst April ist. Wie kommt das im Hochsommer heraus, wenn jetzt schon eine solche Dürre herrscht? Der Wetterbericht sieht auch in den nächsten Tagen kein Regen vor.
Ich habe sehr gern heisses und sonniges Wetter. Trotzdem haben mich diese verschiedenen Berichte sehr beschäftigt. Stimmt etwas mit dem Klima nicht, dass die Auswirkungen so gross und direkt sichtbar sind? Das wäre sehr beängstigend ...
Betrachte ich das Nachhaltigkeitsdreieck in Bezug auf die Trockenheit in der Schweiz, so kann ich folgende Aussagen machen:
In Bezug auf die Ökologie herrscht ein Ungleichgewicht. Es ist zu trocken. Dies schadet unserer Natur.
Für die Ökonomie ist diese Trockenheit eventuell gut. So wird mehr Wasser und Strom verbraucht für die Bewässerung. Auch kaufen die Menschen mehr Ventilatoren und essen mehr Eis. Da die Ernte teilweise kaputt geht durch diese anhaltende Trockenheit, können die Produkte später teurer verkauft werden, da sie rar sind.
Einen sozialen Aspekt sehe ich bei diesem Problem nicht direkt. Auch zu unserem Gruppenblog Thema ist für mich kein Zusammenhang ersichtlich.
Nachhaltige Entwicklung in den Medien

Ich stiess gestern in der NZZ auf einen Artikel über den beängstigend tiefen Wasserspiegel des Po. Die lange anhaltende Trockenheit führt dazu, dass das Wasser im Po rapide abnimmt. Dies hat nicht nur für die Umwelt verheerende Folgen. Auch die Landwirtschaft, die in der Po-Ebene bekanntlich sehr stark vertreten ist, leidet massiv unter der lang anhaltenden Trockenheit. Die Agrarproduktion ist auf das Wasser des Po angewiesen, da es unter anderem für die Bewässerung der Felder gebraucht wird!

Diverse Wasserkraftwerke beziehen ebenfalls Wasser für die Stromproduktion aus dem Po. Es stellt sich nun die Frage, ob diese das Wasser der Landwirtschaft abgeben sollten. Dies würde jedoch voraussichtlich zu Stromausfällen in Norditalien führen.

Es entstehen somit also diverse Spannungsfelder. Einerseits sind durch die gefährdete Existenz vieler Landwirtschaftsbetriebe die Arbeitsplätze vieler Menschen in Gefahr. Andererseits würden durch den sinkenden Anbau der betroffenen Lebensmittel die Preise auf dem Markt steigen.
Schlussendlich besteht also die Wahl zwischen einem Stromengpass und schweren sozialen, ökologischen sowie auch ökonomischen Auswirkungen.

Schaut man auf die Grundursache der ganzen Problematik, so kommt man wieder einmal auf die Erderwärmung, die unter Anderem durch die immer schlimmer werdende Umweltverschmutzung verursacht wird. Es ist erneut ein Aufruf zu nachhaltigem Handeln.

Einen direkten Bezug zu meinem Blog-Thema kann ich nicht herstellen. Allerdings kann ich eine Verbindung zur Armut in Italien finden: Da durch die Dürre ja auch Arbeitsplätze in Gefahr sind, könnte die Armut in Italien zunehmen. Die Menschen in dieser Umgebung sind sehr auf die Agrarwirtschaft angewiesen. Bei diesem Beispiel sieht man sehr gut, wie die drei Faktoren Ökologie, Ökonomie und das Soziale zusammenspielen.

Dienstag, 24. April 2007

Nachhaltige Entwicklung in den Medien

"Strahlender Sonnenschein und frühsommerliche Temperaturen haben am Wochenende in der ganzen Schweiz die Menschen ins Freie gelockt. Bei Temperaturen zwischen 24 und 25 Grad..."
So oder ähnlich, stand es zu Beginn dieser Woche in allen Zeitungen. Auch im Fernsehen wurde immer wieder darüber berichtet.
Es sind ja nicht nur die Temperaturen, die bereits sehr hoch sind für die Jahreszeit, sondern auch die Ozonwerte. Ich frage mich schon, wie denn das wohl im Hochsommer sein wird, wenn die Werte jetzt schon so hoch sind...

Die hohen Ozonwerte tragen ja bekanntlich viel zu der globalen Erwärmung bei. Ich habe mich allerdings auch schon gefragt, ob denn wirklich nur der Mensch an dieser Erwärmung schuld ist. Würde es nicht wowieso mit der Zeit wieder eine Erwärmung geben? es gab ja schliesslich auch immer wieder Eiszeiten...

Es ist ja nicht nur für die Umwelt selber schädlich, auch für uns Menschen. Eine Kollegin von mir zum Beispiel, reagiert sehr empfindlich auf die Ozonwerte. Ihre Augen brennen und jucken jeweils abends, was sehr unangenehm ist. Leider kann sie auch gar nichts dagegen tun.

Leider ist es immer noch so, dass viele Menschen sich zwar betroffen fühlen, wenn sie so was lesen, aber nichts an ihren Gewohnheiten, zum Beispiel das Auto fahren, ändern. Vielfach mit der Begründung: Was nützt es wenn ich etwas ändere, wenn es alle anderen nicht tun?! Wenn jeder so denkt, dann kommt man bestimmt auf keinen grünen Zweig. Aber ich weiss aus eigener Erfahrung wie scwierig das ist...

Ich habe keinen Artikel gefunden, der direkt mit der Armut bei uns im Zusammenhang steht.

Mittwoch, 18. April 2007

Nachhaltige Entwicklung in meiner Umgebung

In meiner Umgebung gibt es diverse Elemente nachhaltiger Entwicklung. Im Bodensee in Rorschach wurde zum Beispiel ein künstliches Riff angelegt. Es soll die Fischpopulation im See wieder steigern und so die Artenvielfalt sichern.
Ein weiteres Element zeigt sich im Bereich des Energieverbrauchs. Hier werden vermehrt Änderungen angestrebt, die unsere Umwelt schützen und die Energieversorgung auch in Zukunft sichern. Es wird bewusster mit natürlichen Ressourcen umgegangen und die Menschen in meiner Umgebung machen sich immer häufiger Gedanken über die negative Entwicklung unseres Klimas, unserer Umwelt und allgemein der Menschheit. Dies bietet sicherlich nicht immer direkt merkbare Entwicklungen, aber es kann ein Anfang für eine Veränderung sein.

Defizite zeigen sich unter anderem ganz klar in der zunehmenden Schadstoffproduktion, dem immer grösser werdenden negativen Unterschied zwischen Entwicklungsländern und dem Rest der Welt und natürlich auch in den zum Teil miserablen Arbeitsbedingungen weltweit. Letzteres bezieht sich auf unser Gruppenblogthema. Auch in der Schweiz gibt es Arbeitsbedingungen, die nicht fair und auch nicht menschenwürdig sind. Dies bezieht sich auf die Arbeitszeiten aber vor allem auch auf den Verdienst. Viele Menschen verdienen, trotzt Vollzeitanstellung zu wenig um normal leben zu können und um für sich sowie auch für eine Familie zu sorgen.
Ich finde es sehr erschreckend, dass so etwas in der Schweiz neben dem ganzen Überfluss vorkommt und kaum angesprochen wird.

Dienstag, 17. April 2007

Nachhaltige Entwicklung in meinem Alltag

Es gibt zwar einige positive Elemente nachhaltiger Entwicklung in meinem Umfeld die mir spontan in den Sinn kommen, ich denke aber auch, dass es noch einiges gibt, was gemacht werden könnte.
Der ÖV ist zum Beispiel etwas, das mich schon seit früher Kindheit begleitet. Da mein Vater im Gastgewerbe tätig ist und mit dem Auto zur Arbeit fährt, bekommt der Rest der Familie das Auto nur selten zu Gesicht. So mussten wir von Klein auf immer mit dem Fahrrad, dem Zug oder dem Bus fahren. Obwohl nun auch ich und mein Bruder die Autoprüfung haben, fahren wir noch heute täglich mit dem Zug.
Leider gibt es aber meiner Meinung nach viel zu viele Menschen, die, nach dem Bestehen der Autoprüfung, viel zu oft unnötig in das Auto steigen. Für kurze Strecken, die sie während der Schule bei jedem Wetter mit dem Fahrrad zurückgelegt haben, brauchen sie jetzt das Auto. Meistens ist der Grund dafür nur die Bequemlichkeit und nichts anderes. Das ärgert mich, da jedem bewusst ist, welchen Schaden die Abgase der Autos anrichten können. Besonders jetzt, da dieses Thema sehr aktuell geworden ist. Jeder ist bestürzt über die Entwicklung, doch niemand würde freiwillig auf sein Auto verzichten, da sie so auch ein Teil ihrer Freiheit abgeben müssten.
Ein anderes Beispiel ist die Abfalltrennung. Auch dies wurde mir schon früh von meinen Eltern vorgelebt. Wir „durften“ immer mit unserem Vater zu der Sammelstelle gehen und die verschiedenen Flaschen und Dosen am entsprechenden Ort einwerfen. Ich habe das als Kind stets gern gemacht. Nicht wegen der Abfalltrennung selbst, sondern weil es einfach Spass gemacht hat die Flaschen in die Tonnen zu werfen, respektive die Dosen zu verkleinern =)

Einen Bezug zu unserem Blogg Thema zu schaffen, fällt mir nicht ganz leicht. Es kommt mir nichts in den Sinn, was ich in mein alltäglichen Umfeld gegen die Armut in unserm Land mache…

Nachhaltige Entwicklung in meiner nächsten Umgebung

Schaue ich mich in meiner Umgebung etwas genauer um, so entdecke ich viele kleine Entwicklungen, welche eine Nachhaltigkeit aufweisen. Hier möchte ich als erstes auf die Erhaltung der Natur aufmerksam machen. So werden bei uns im Sarganserland die Giessen renaturiert. Dies ermöglicht eine Vielzahl an Lebensräume für verschiedenste Tiere. Auch ist kürzlich die Seez renaturiert worden, ebenfalls eine gute Möglichkeit den natürlichen Lauf des Flusses "zurückzugewinnen". Dies bietet für viele Arten neue Lebensräume. Gerade in den Bergregionen schiessen verschiedene Projekte aus dem Boden, welche sich für die Erhaltung und Wiederherstellung verschiedener Tiere, Pflanzen und Lebensräume einsetzt.
Auch die Abfalltrennung ist bei uns in der Gegend ein sehr aktuelles Thema. Im Bereich der Luftverschmutzung sehe ich momentan die grössten Defizite. Es ist bekannt, wie hoch die Belastung und Verschmutzung momentan ist, doch niemand ist bereit, auf sein Auto zu verzichten. Diese Entwicklung beschäftigt mich. Den Menschen hier geht es so gut, der Lebensstand ist enorm hoch. So findet es niemand nötig, seine Bedürfnisse zurückzustecken.
In Bezug auf unser Gruppen - Blogg Thema würde ich sagen, dass die nachhaltige Entwicklung der Armut bei uns entgegenwirkt. So schützt sie vor dem Aussterben der Tiere und Pflanzen und setzt sich für die Erhaltung deren ein. Es ist wichtig für unsere Welt, diese "Rohstoffe, diese Ressourcen" zu schützen, damit wir nicht in dieser Hinsicht "arm" werden.