AGENDA 21 – BILDUNG FÜR NACHHALTIGE ENTWICKLUNG
Beim Lesen des Textes „Bildung für nachhaltige Entwicklung – Globale Perspektiven und neue Kommunikationsmedien“ sind mir einige Dinge besonders ins Auge gestochen:
Jedes Thema kann von Kindern und für Kinder erschlossen werden.
Ich finde es wichtig, dass man sich auch schon in der Unterstufe oder sogar im Kindergarten nicht scheut solche Themen zu behandeln, anzusprechen. Es ist natürlich ganz klar, dass sich nicht jedes Thema für jedes Alter und zu jedem Zeitpunkt eignet, aber bereits im Kindergarten können kleine Sachen wie „der Abfall gehört in den Eimer und nicht in die Natur“ thematisiert werden.
Der Text sagt aber, dass es wichtig ist, bei einer sachlich – fachlichen Auseinandersetzung, immer folgende Punkte zu besprechen:
- Was war und ist diesbezüglich geschehen zur gleichen Zeit in anderen Regionen der Welt?
- Was werden die Folgen des Handelns und des Nicht-Handelns sein zukünftig im Blick auf die verschiedenen Regionen der Welt?
- Wie verträgt sich dies jeweils mit dem Anspruch der Globalen Gerechtigkeit?
Öffentliche Präsentationen
Ein Punkt, den ich persönlich auch sehr spannend finde, ist das öffentliche Präsentieren der Arbeiten. Für mich war das als Kind immer eine grosse Motivation, wenn ich gewusst habe, dass wir die Zeichnungen, oder was auch immer, öffentlich zur Schau stellen durften.
Mir persönlich hat die Idee mit dem Einrichten eines Schaufensters sehr gefallen. Daran hätte ich in dieser Form gar nie gedacht. Fragen kostet ja nichts!
In diesem Zusammenhang komme ich auch auf unser Blogthema zu sprechen. Ich könnte mir vorstellen, mit den Kindern zum Beispiel eine Aktion wie Flohmarkt, Auto putzen oder dergleichen durchzuführen, also Öffentlichkeitsarbeit, und den Erlös an eine Stiftung zu geben. Es gibt einige Organisationen in der Schweiz, die arme Menschen in der Schweiz unterstützen, die auf jede Hilfe angewiesen sind.
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7 Kommentare:
Ich glaube auch, dass es möglich ist, jedes Thema bereits auf der Kindergarten- und Unterstufe anzusprechen. Es geht darum, die Kinder (und sich als Lehrperson selber) zu sensibilisieren, die Augen zu öffnen und vernetzt zu denken. Die Bildung für nachhaltige Entwicklung fordert ein Umdenken und Weiterdenken.
Einen wichtigen Aspekt scheint mir auch die öffentliche Präsentation der erarbeiteten Inhalte. Die Arbeit bekommt dadurch einen erweiterten Sinn und hinterlässt bestimmt bei den Schülerinnen und Schülern einen Eindruck von Ernst genommen werden.
Öffentliche Präsentationen finde auch ich eine sehr gute Methode, Kinder zu etwas zu motivieren. Welches Kind gibt sich schon nicht die grösste Mühe, wenn es weiss, dass sein Werk nachher von vielen Leuten betrachtet wird? Mir kommt in den Sinn, dass eine zweite Klasse ein Schaufenster beim Bahnhof Bad Ragaz gestaltet hat. Die Kunstwerke waren wunderschön und jedes mit dem Namen des Künstlers bzw. der Künstlerin beschriftet. Warum nicht ein solches Projekt, bei dem Abfall zu Kunst verarbeitet wird?
Deine konkreten Ideen, Öffentlichkeitsarbeit zu leisten, finde ich super. Sie sind auch ganz bestimmt gut durchführbar ich kann mir vorstellen, dass sie bei der Bevölkerung hohen Anklang finden.
Pascale Jürgens, LGC 04
Ich finde deine Überlegungen gut, auch im Kindergarten schon Themen der Agenda 21 einzubeziehen, ich möchte das eigentlich auch in der Unterstufe verfolgen, aber genau die 3 Punkte, die du aus dem Text zitierst, finde ich doch sehr schwierig auf der Primarstufe umzusetzen.
Die Umsetzungsmöglichkeiten fehlen mir dann auch im ganzen Text.
(N.L, 04A)
Mir gefällt deine Einstellung, dass die Themen der Agenda 21 auf jeder Stufe, d.h. auch im KG behandelt werden können. Zuerst habe ich gedacht: "Das geht doch gar nicht, die Zusammenhänge sind viel zu komplext für die Kleinen". Erst als ich genauer darüber nachgedacht habe, sind mir verschiedene Situationen in den Sinn gekommen, anhand denen die Themen der Agenda 21 thematisiert werden können.
Ich finde deine Idee der Aktionen cool!
Ich finde deine Impulse sehr gut und sinnvoll. auch ich fand die öffentliche Präsentation eine überraschende, jedoch sehr sinnvolle und gute neue Idee.
Deinen Verbindung zum Blog Thema gefällt mit gut. Auf die Idee mit dem Flohmarkt oder einer ähnlichen Aktion bin ich gar nicht gekommen.
Wie du erwähnst, ist es sehr wichtig, mit dem jüngeren Kind Themen der nachhaltigen Entwicklung zu behandeln.
Gut finde ich dabei auch die handelnde und anschauliche Seite, wie das Beispiel mit der Abfallsäule zeigt.
Für die Kinder ist es bedeutend, dass sie alternative Handlungsweisen kennen lernen, wie man es besser machen könnte.
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