Mittwoch, 25. April 2007

Anhaltende Trockenheit

Da ich diese Woche die Zeitung mit einem geschärften Blick für die Nachhaltigkeit durchgeblättert habe, sind mir doch einige unterschiedliche Themen ins Auge gestochen. So sind die Ozonwerte zu hoch, die Löhne zu tief oder das Rauchen ungesund. Besonders beschäftigt haben mich aber die verschiedenen Berichte über die Dürre in der Schweiz. So sind im Wallis, in Jura, im Tessin, in Graubünden und in Freiburg verschiedentlich Waldbrände ausgebrochen. Darauf hin haben einige Kantone ein Feuerverbot ausgesprochen.
Ich kann mich noch gut an das letzte Jahr erinnern. Im Juli war es enorm trocken in der Schweiz, es durfte nirgends mehr ein Feuer gemacht werden. Die normalerweise grünen Wiesen waren braun und mehr Erde als Wiese. Kurz vor dem 1.August gab es allerlei Diskussionen wegen der drohenden Gefahr durch Feuerwerkskörper.
Nun wie erwähnt, schon letztes Jahr war es trocken in der Schweiz. Doch der Unterschied liegt darin, dass jetzt erst April ist. Wie kommt das im Hochsommer heraus, wenn jetzt schon eine solche Dürre herrscht? Der Wetterbericht sieht auch in den nächsten Tagen kein Regen vor.
Ich habe sehr gern heisses und sonniges Wetter. Trotzdem haben mich diese verschiedenen Berichte sehr beschäftigt. Stimmt etwas mit dem Klima nicht, dass die Auswirkungen so gross und direkt sichtbar sind? Das wäre sehr beängstigend ...
Betrachte ich das Nachhaltigkeitsdreieck in Bezug auf die Trockenheit in der Schweiz, so kann ich folgende Aussagen machen:
In Bezug auf die Ökologie herrscht ein Ungleichgewicht. Es ist zu trocken. Dies schadet unserer Natur.
Für die Ökonomie ist diese Trockenheit eventuell gut. So wird mehr Wasser und Strom verbraucht für die Bewässerung. Auch kaufen die Menschen mehr Ventilatoren und essen mehr Eis. Da die Ernte teilweise kaputt geht durch diese anhaltende Trockenheit, können die Produkte später teurer verkauft werden, da sie rar sind.
Einen sozialen Aspekt sehe ich bei diesem Problem nicht direkt. Auch zu unserem Gruppenblog Thema ist für mich kein Zusammenhang ersichtlich.
Nachhaltige Entwicklung in den Medien

Ich stiess gestern in der NZZ auf einen Artikel über den beängstigend tiefen Wasserspiegel des Po. Die lange anhaltende Trockenheit führt dazu, dass das Wasser im Po rapide abnimmt. Dies hat nicht nur für die Umwelt verheerende Folgen. Auch die Landwirtschaft, die in der Po-Ebene bekanntlich sehr stark vertreten ist, leidet massiv unter der lang anhaltenden Trockenheit. Die Agrarproduktion ist auf das Wasser des Po angewiesen, da es unter anderem für die Bewässerung der Felder gebraucht wird!

Diverse Wasserkraftwerke beziehen ebenfalls Wasser für die Stromproduktion aus dem Po. Es stellt sich nun die Frage, ob diese das Wasser der Landwirtschaft abgeben sollten. Dies würde jedoch voraussichtlich zu Stromausfällen in Norditalien führen.

Es entstehen somit also diverse Spannungsfelder. Einerseits sind durch die gefährdete Existenz vieler Landwirtschaftsbetriebe die Arbeitsplätze vieler Menschen in Gefahr. Andererseits würden durch den sinkenden Anbau der betroffenen Lebensmittel die Preise auf dem Markt steigen.
Schlussendlich besteht also die Wahl zwischen einem Stromengpass und schweren sozialen, ökologischen sowie auch ökonomischen Auswirkungen.

Schaut man auf die Grundursache der ganzen Problematik, so kommt man wieder einmal auf die Erderwärmung, die unter Anderem durch die immer schlimmer werdende Umweltverschmutzung verursacht wird. Es ist erneut ein Aufruf zu nachhaltigem Handeln.

Einen direkten Bezug zu meinem Blog-Thema kann ich nicht herstellen. Allerdings kann ich eine Verbindung zur Armut in Italien finden: Da durch die Dürre ja auch Arbeitsplätze in Gefahr sind, könnte die Armut in Italien zunehmen. Die Menschen in dieser Umgebung sind sehr auf die Agrarwirtschaft angewiesen. Bei diesem Beispiel sieht man sehr gut, wie die drei Faktoren Ökologie, Ökonomie und das Soziale zusammenspielen.

Dienstag, 24. April 2007

Nachhaltige Entwicklung in den Medien

"Strahlender Sonnenschein und frühsommerliche Temperaturen haben am Wochenende in der ganzen Schweiz die Menschen ins Freie gelockt. Bei Temperaturen zwischen 24 und 25 Grad..."
So oder ähnlich, stand es zu Beginn dieser Woche in allen Zeitungen. Auch im Fernsehen wurde immer wieder darüber berichtet.
Es sind ja nicht nur die Temperaturen, die bereits sehr hoch sind für die Jahreszeit, sondern auch die Ozonwerte. Ich frage mich schon, wie denn das wohl im Hochsommer sein wird, wenn die Werte jetzt schon so hoch sind...

Die hohen Ozonwerte tragen ja bekanntlich viel zu der globalen Erwärmung bei. Ich habe mich allerdings auch schon gefragt, ob denn wirklich nur der Mensch an dieser Erwärmung schuld ist. Würde es nicht wowieso mit der Zeit wieder eine Erwärmung geben? es gab ja schliesslich auch immer wieder Eiszeiten...

Es ist ja nicht nur für die Umwelt selber schädlich, auch für uns Menschen. Eine Kollegin von mir zum Beispiel, reagiert sehr empfindlich auf die Ozonwerte. Ihre Augen brennen und jucken jeweils abends, was sehr unangenehm ist. Leider kann sie auch gar nichts dagegen tun.

Leider ist es immer noch so, dass viele Menschen sich zwar betroffen fühlen, wenn sie so was lesen, aber nichts an ihren Gewohnheiten, zum Beispiel das Auto fahren, ändern. Vielfach mit der Begründung: Was nützt es wenn ich etwas ändere, wenn es alle anderen nicht tun?! Wenn jeder so denkt, dann kommt man bestimmt auf keinen grünen Zweig. Aber ich weiss aus eigener Erfahrung wie scwierig das ist...

Ich habe keinen Artikel gefunden, der direkt mit der Armut bei uns im Zusammenhang steht.

Mittwoch, 18. April 2007

Nachhaltige Entwicklung in meiner Umgebung

In meiner Umgebung gibt es diverse Elemente nachhaltiger Entwicklung. Im Bodensee in Rorschach wurde zum Beispiel ein künstliches Riff angelegt. Es soll die Fischpopulation im See wieder steigern und so die Artenvielfalt sichern.
Ein weiteres Element zeigt sich im Bereich des Energieverbrauchs. Hier werden vermehrt Änderungen angestrebt, die unsere Umwelt schützen und die Energieversorgung auch in Zukunft sichern. Es wird bewusster mit natürlichen Ressourcen umgegangen und die Menschen in meiner Umgebung machen sich immer häufiger Gedanken über die negative Entwicklung unseres Klimas, unserer Umwelt und allgemein der Menschheit. Dies bietet sicherlich nicht immer direkt merkbare Entwicklungen, aber es kann ein Anfang für eine Veränderung sein.

Defizite zeigen sich unter anderem ganz klar in der zunehmenden Schadstoffproduktion, dem immer grösser werdenden negativen Unterschied zwischen Entwicklungsländern und dem Rest der Welt und natürlich auch in den zum Teil miserablen Arbeitsbedingungen weltweit. Letzteres bezieht sich auf unser Gruppenblogthema. Auch in der Schweiz gibt es Arbeitsbedingungen, die nicht fair und auch nicht menschenwürdig sind. Dies bezieht sich auf die Arbeitszeiten aber vor allem auch auf den Verdienst. Viele Menschen verdienen, trotzt Vollzeitanstellung zu wenig um normal leben zu können und um für sich sowie auch für eine Familie zu sorgen.
Ich finde es sehr erschreckend, dass so etwas in der Schweiz neben dem ganzen Überfluss vorkommt und kaum angesprochen wird.

Dienstag, 17. April 2007

Nachhaltige Entwicklung in meinem Alltag

Es gibt zwar einige positive Elemente nachhaltiger Entwicklung in meinem Umfeld die mir spontan in den Sinn kommen, ich denke aber auch, dass es noch einiges gibt, was gemacht werden könnte.
Der ÖV ist zum Beispiel etwas, das mich schon seit früher Kindheit begleitet. Da mein Vater im Gastgewerbe tätig ist und mit dem Auto zur Arbeit fährt, bekommt der Rest der Familie das Auto nur selten zu Gesicht. So mussten wir von Klein auf immer mit dem Fahrrad, dem Zug oder dem Bus fahren. Obwohl nun auch ich und mein Bruder die Autoprüfung haben, fahren wir noch heute täglich mit dem Zug.
Leider gibt es aber meiner Meinung nach viel zu viele Menschen, die, nach dem Bestehen der Autoprüfung, viel zu oft unnötig in das Auto steigen. Für kurze Strecken, die sie während der Schule bei jedem Wetter mit dem Fahrrad zurückgelegt haben, brauchen sie jetzt das Auto. Meistens ist der Grund dafür nur die Bequemlichkeit und nichts anderes. Das ärgert mich, da jedem bewusst ist, welchen Schaden die Abgase der Autos anrichten können. Besonders jetzt, da dieses Thema sehr aktuell geworden ist. Jeder ist bestürzt über die Entwicklung, doch niemand würde freiwillig auf sein Auto verzichten, da sie so auch ein Teil ihrer Freiheit abgeben müssten.
Ein anderes Beispiel ist die Abfalltrennung. Auch dies wurde mir schon früh von meinen Eltern vorgelebt. Wir „durften“ immer mit unserem Vater zu der Sammelstelle gehen und die verschiedenen Flaschen und Dosen am entsprechenden Ort einwerfen. Ich habe das als Kind stets gern gemacht. Nicht wegen der Abfalltrennung selbst, sondern weil es einfach Spass gemacht hat die Flaschen in die Tonnen zu werfen, respektive die Dosen zu verkleinern =)

Einen Bezug zu unserem Blogg Thema zu schaffen, fällt mir nicht ganz leicht. Es kommt mir nichts in den Sinn, was ich in mein alltäglichen Umfeld gegen die Armut in unserm Land mache…

Nachhaltige Entwicklung in meiner nächsten Umgebung

Schaue ich mich in meiner Umgebung etwas genauer um, so entdecke ich viele kleine Entwicklungen, welche eine Nachhaltigkeit aufweisen. Hier möchte ich als erstes auf die Erhaltung der Natur aufmerksam machen. So werden bei uns im Sarganserland die Giessen renaturiert. Dies ermöglicht eine Vielzahl an Lebensräume für verschiedenste Tiere. Auch ist kürzlich die Seez renaturiert worden, ebenfalls eine gute Möglichkeit den natürlichen Lauf des Flusses "zurückzugewinnen". Dies bietet für viele Arten neue Lebensräume. Gerade in den Bergregionen schiessen verschiedene Projekte aus dem Boden, welche sich für die Erhaltung und Wiederherstellung verschiedener Tiere, Pflanzen und Lebensräume einsetzt.
Auch die Abfalltrennung ist bei uns in der Gegend ein sehr aktuelles Thema. Im Bereich der Luftverschmutzung sehe ich momentan die grössten Defizite. Es ist bekannt, wie hoch die Belastung und Verschmutzung momentan ist, doch niemand ist bereit, auf sein Auto zu verzichten. Diese Entwicklung beschäftigt mich. Den Menschen hier geht es so gut, der Lebensstand ist enorm hoch. So findet es niemand nötig, seine Bedürfnisse zurückzustecken.
In Bezug auf unser Gruppen - Blogg Thema würde ich sagen, dass die nachhaltige Entwicklung der Armut bei uns entgegenwirkt. So schützt sie vor dem Aussterben der Tiere und Pflanzen und setzt sich für die Erhaltung deren ein. Es ist wichtig für unsere Welt, diese "Rohstoffe, diese Ressourcen" zu schützen, damit wir nicht in dieser Hinsicht "arm" werden.