Impulse für den Unterricht
Beim Lesen dieses Artikels sind mir einige Sachen ins Auge gesprungen.
1. Es ist wichtig, keine Schock-Pädagogik zu betreiben, indem man krasse Bilder zeigt. Das heisst nicht, dass schwierige Themen gar nicht aufgegriffen werden. Es geht nur um eine passende Präsentation und Darstelung
2. Viele nachhaltige Themenbereiche sollten fächerübergreifend gestaltet
werden. Doppelungen sollten dabei aber vermieden werden.
Am meisten beeindruckt hat mich jedoch die öffentliche Präsentation. Ich
denke, dass es für die Kinder spannend ist, ihre Arbeiten, Fragen und
Anregungen an die Öffentlichkeit zu bringen. So können Schaufenster von
Einkaufshäusern als Ausstellungsfläche dienen, Interviews zu
verschiedensten Themen können durchgeführt und ausgewertet werden,
Umfragen können durchgeführt werden,......
Mit dieser Methode werden nicht nur die Inhalte gut vertieft, sondern auch wesentliche Schlüsselbereiche gefördert. Unter anderem werden die Kommunikationskompetenz und die Verhaltenssicherheit sehr gut geeübt un gefestigt. Gleichzeitig ist das Ganze noch Fächerübergreifend. Man kann Gestalterisches
, Sprachliches, Soziales, und noch viel mehr miteinander verbinden. So
erkennen die Kinder, dass die einzelnen Fachbereiche nicht voneinander
isoliert sind, sondern eng miteinander verbunden werden können.
Was mir auch noch gefallen hat, ist die Idee mit dem internationalen
Kontakt. Es erscheint mir sehr sinnvoll, ein Land vertieft zu behandeln
und auch direkt mit den Menschen dieses Landes in Kontakt zu treten.
Ich denke, dass dies sehr motivierend für die Kinder sein kann.
Bezug zum Blog-Thema:
Ich denke, dass die öffentliche Präsentation mit unserem Thema verbunden werden kann. Einerseits könnte das Thema an sich in der Öffenlichkeit
präsentiert werden um so die Menschen darauf aufmerksam zu machen.
Andererseits könnten die Kinder direkten Kontakt mit solchen Personen
herstellen. Dies finde ich jedoch sehr heikel und ich würde es mit
meiner Klasse auch nicht machen.
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2 Kommentare:
Ich fände Öffentlichkeitsarbeit in Bezug mit unserem Blogthema eine gute Sach, ich denke aber auch, dass es heikel wäre, Kontakt mit "armen Menschen" zu knüpfen. Meiner Meinung nach ist das nicht möglich, da diese Leute sich auch nur sehr ungeren outen. Es wäre schwierig überhaupt jemanden zu finde, der sich darauf einlassen würde. Ich denke auch, dass viele ärmere Familien auch nicht von sich aus zu Organisationen gehen, da sie sich vielleicht schämen, oder zu Stolz sind fremde Hilfe anzufordern.
Ich empfinde die Idee der direkten Kontaktaufnahme mit den "armen Leuten" auch eher heikel. Ich könnte mir aber eine Aktion mit meiner Klasse für eine guten Zweck / eine Organisation für "arme" Leute trotzdem gut vorstellen. Ich denke auch dies ist zum Teil ja auch schon "Tradition" in den Schulen (Bps. Pro Juventute) Aber es würden sich sicher auch gute Projekte beispielsweise für SOS-KInderdörfern organisieren lassen. Was für die Kindern sicher auch sehr interessant werden kann.
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