Montag, 28. Mai 2007

ICH IN DER NATUR

Wenn dass nicht einmal eine sinnvolle Aufgabe ist!!!
Meiner Meinung nach, setzten sich viele Menschen zu wenig mit der Natur auseinander. Ich selber aber brauche solche Momente um abschalten zu können.
Auch dieses Wochenende bin ich mit drei Kollegen auf eine längere Wanderung. Wir haben den Vilan bestiegen. Dabei habe ich mit Entsetzen festgestellt, wie weit die Autobahn noch zu hören ist! (Der Vilan befindet sich im Bündnerland, in der Nähe von Landquart. Man kann also direkt auf die Autobahnstrecke Sargans – Chur hinunter sehen.) Ich habe mich dann gefragt, ob das vielleicht nur gerade an diesem Tag so gut zu hören war, da es viel Ferienverkehr gab. Eine andere Erklärung wäre der Wind. Es hat an diesem Tag sehr stark gewindet, was auch einen Einfluss auf den Lärmpegel gehabt haben könnte. Gut möglich… Ich habe mich dann auch wieder einmal gefragt, wieso denn alle immer in die Ferien wollen, wenn sie nicht mal alle „Schönheiten“ ihrer eigenen Umgebung kennen. Wie heisst es doch so schön: Das Schöne liegt oft sehr nah! Aber das ist ein anderes Thema…
Trotz all den möglichen Erklärungen, hat es mich trotzdem recht beschäftigt. Oben auf dem Gipfel war dann aber endgültig nichts mehr zu hören. Diese Ruhe geniesse ich jeweils sehr. Wir Menschen sind rund um die Uhr so vielen Tönen, akustischen Reizen ausgesetzt, dass wir manchmal vergessen, was totale Stille überhaupt bedeutet. Dieses Wochenende war die Stille besonders intensiv, da dank dem Wetter nicht allzu viele Leute in den Bergen unterwegs waren. Besonders schön ist zu dieser Zeit, abgesehen von der Stille, auch der Bergfrühling. Ich finde es faszinierend, welche Pflanzen man alle findet. Von Enzian über Narzissen war alles vorhanden. Ich finde solche Begegnungen mit der Natur sehr wertvoll!!

Zu unserem Blogthema finde ich keinen direkten Bezug.

2 Kommentare:

Tatj hat gesagt…

Deine Beobachtung mit der Autobahn finde ich sehr spannend. Auch ich habe mich schon gewundert, wie laut die Autobahn tatsächlich ist. Gerade wenn man irgendwo in der Höhe ist, finde ich es immer besonders erschreckend, wenn man die Autobahn sieht. Die Betonschlange wirkt so fremd in den Feldern und Wiesen, es macht so bildlich, dass sie ein Fremdkörper ist.

Tatsächlich ist es so, dass viele Leute in die Ferne reisen und keine Ahnung davon haben, z.B. welche Berge und Wanderungen wir hier in der Gegend haben. Das ist sehr schade.

Stefanie hat gesagt…

hallo!
Das mit der Autobahn habe ich mir auch schon überlegt. Es ist eigentlich ein schreckliches Bild, wenn man einen Wald sieht, der aus zwei Hälften besteht weil dort eine Strasse gebaut wurde.
Ich wohne ziemlich nah an der Autobahn. Sie verläuft parallel zum Wald. Glücklicherweise höre ich sie nicht mehr, doch das dieser Eingriff in die Natur stört mich.