Das bewusste Wahrnehmen der Natur löst bei mir immer wieder Wohlbefinden, Entspannung, und innere Ruhe aus. Es ist egal, in welcher Jahreszeit ich mich in der Natur aufhalte, es ist immer wunderschön. Ich kann in der Natur abschalten und den Alltag kurz ausblenden. Ich finde es unglaublich schön an einem ruhigen, abgelegenen Ort die Sterne anzuschauen und einfach nur die Geräusche der Natur zu hören. Leider finde ich momentan aber viel zu wenig Zeit für richtig entspannende Augenblicke in der Natur.
Ich finde es extrem wertvoll, dass wir die Möglichkeit haben, uns in die Natur zurück zu ziehen und sie in vollen Zügen zu geniessen. Aufgrund der heutigen Konsumgesellschaft wird dies jedoch immer seltener wahrgenommen und ausgelebt.
In meiner Kindheit verbrachte ich sehr viel Zeit in der Natur. Schon damals half sie mir, mich zu entspannen oder wieder auf den Boden zu kommen wenn ich wütend war. Was für eine Wirkung die Natur auf mich hat, fasziniert mich extrem. Ich sehe mich als Teil von ihr und es beeindruckt mich immer wieder aufs Neue, wenn ich durch direkte Begegnungen mit Naturgewalten zu spüren bekomme, wie klein und schwach ich im Vergleich mit der Natur bin. Ein sehr eindrücklicher Moment war für mich, als ich bei einem Sturm an der Atlantikküste das Meer beobachtete. Die Wellen waren riesig gross und wild. Ich hatte es beim Schwimmen schon mit halb so hohen Wellen zu tun, wie die, die ich nun sah. Schon diese kleineren Wellen hatten eine enorme Kraft. Wenn ich falsch in eine Welle hinein schwamm, wirbelte es mich unter Wasser umher und ich fühlte mich wie ein kleiner Wurm. Mir wurde damals richtig stark bewusst, wie viel Kraft und Energie in der Natur stecken kann.
Oft denken wir nicht, daran, dass wir unsere Umwelt bis aufs Äusserste strapazieren. Für mich haben direkte Begegnungen mit der Natur jeweils eine sehr ernüchternde Wirkung. Ich verspüre ich das Bedürfnis, sie so lange wie möglich so zu erhalten, wie sie jetzt ist. Ausserdem merke ich, dass wir, auch wenn wir dies oft vergessen, nicht eine Macht haben, die alles Verändern kann. Es geht schlussendlich darum, ein Zusammenleben mit der Natur zu gestalten, indem wir sie als unser schützenswerter Lebensraum- als Teil von uns- ansehen. Wir sollten ihre Grenzen beachten, sie geniessen, schützen und wertschätzen.
Einen Zusammenhang zum Blogthema kann ich nicht finden.
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1 Kommentar:
Beim Durchlesen deines Textes habe ich bemerkt, dass ich früher viel häufiger in der Natur war. Dies hat mich einwenig schockiert. Ich habe mir überlegt ob es einfach an der Zeit liegt, die man im Gegensatz zu früher nicht immer hat? Ich habe mir wirklich vorgenommen mich auch bei schlechtem Wetter vermehrt in der Natur aufzuhalten.
Stefanie Aulopi Lg 04A
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