Schaue ich mich in meiner Umgebung etwas genauer um, so entdecke ich viele kleine Entwicklungen, welche eine Nachhaltigkeit aufweisen. Hier möchte ich als erstes auf die Erhaltung der Natur aufmerksam machen. So werden bei uns im Sarganserland die Giessen renaturiert. Dies ermöglicht eine Vielzahl an Lebensräume für verschiedenste Tiere. Auch ist kürzlich die Seez renaturiert worden, ebenfalls eine gute Möglichkeit den natürlichen Lauf des Flusses "zurückzugewinnen". Dies bietet für viele Arten neue Lebensräume. Gerade in den Bergregionen schiessen verschiedene Projekte aus dem Boden, welche sich für die Erhaltung und Wiederherstellung verschiedener Tiere, Pflanzen und Lebensräume einsetzt.
Auch die Abfalltrennung ist bei uns in der Gegend ein sehr aktuelles Thema. Im Bereich der Luftverschmutzung sehe ich momentan die grössten Defizite. Es ist bekannt, wie hoch die Belastung und Verschmutzung momentan ist, doch niemand ist bereit, auf sein Auto zu verzichten. Diese Entwicklung beschäftigt mich. Den Menschen hier geht es so gut, der Lebensstand ist enorm hoch. So findet es niemand nötig, seine Bedürfnisse zurückzustecken.
In Bezug auf unser Gruppen - Blogg Thema würde ich sagen, dass die nachhaltige Entwicklung der Armut bei uns entgegenwirkt. So schützt sie vor dem Aussterben der Tiere und Pflanzen und setzt sich für die Erhaltung deren ein. Es ist wichtig für unsere Welt, diese "Rohstoffe, diese Ressourcen" zu schützen, damit wir nicht in dieser Hinsicht "arm" werden.
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5 Kommentare:
Ich finde deine Ausseinandersetzung mit dem Thema sehr interessant. Besonders freut mich, dass das Renaturierungsprojekt des Vereins Pro Rheinau Giessen erwähnt wurde, welches das Thema unserer ALGE Arbeit war.
In unserer Region wird sehr viel für den Naturschutz unternommen. Leider denke ich, dass dieses Beispiel keine Norm darstellt. Das Thema Naturschutz und Artenschutz wird erst dann richtig wahrgenommen, wenn es fatale Folgen für uns mit sich zieht. Und dies passiert oft zu spät.
Interessant finde ich die Verbindung der Nachhaltigen Entwicklung mit deinem Thema "Armut bei uns". Du hast deinen Eintrag auf die Armut bezogen, welche nichts mit der finanziellen Lage zu tun hat, sondern mit der Einbüssung von Naturvielfalt. Ich finde diesen Aspekt sehr spannend. Frage mich jedoch ob dies der Sinn ist?
Gort Sabrina, LGC 04
Deine Erkenntnisse über die Projekte, die für eine nachhaltige Zukunft unternommen werden, finde ich sehr gut. Die Renaturierung der Flüsse, die dir besonders in deiner Region aufgefallen ist, zeugt davon, dass im Bereich Naturschutz einiges unternommen wird. Aber genügt ein Projekt der Renaturierung, um die Vielfalt der Pflanzen und Tiere zu schützen? Ich bin der Meinung, dass unsere Einstellung gegenüber der Natur noch respektvoller werden sollte. Wie du erwähntest, verzichtet heute niemand auf sein Auto. Man möchte doch nicht 'arm' sein und sich ja nicht mit einem Verkehrsmittel fortbewegen, dass eigenen Aufwand und Energie benötigt. Diese Feststellungen zeigen mir, dass wir in unserer Ansicht und Wertschätzung der Natur gegenüber 'arm' geworden sind.Wir sind nämlich finanziell nicht arm, sondern wir machen die Natur 'ärmer. Mit unserem Verhalten und Handlungen nehmen wir in Kauf, dass Arten aussterben.
Hallo Tatj :) Ich finde deine Überlegungen der Entgegenwirkung der Armut durch die nachhaltige Entwicklung interessant. Vor allem in Bezug auf die Renaturierung und Achtung des Umweltschutzes durch die Abfalltrennung sehe ich einen Zusammenhang zur „Armut“, der wir so wohl wirklich entgegenwirken können. Diese Überlegungen haben mich dazu gebracht, darüber nachzudenken, ob es auch nachhaltige Entwicklungen gibt, die Schritte zu dieser Armut sein könnten. Mir fielen dabei vor allem die Gentechnik und die weitere Manipulation natürlicher Sachen ein. Vielleicht kommen anderen Lesern noch weitere Beispiele in den Sinn?
Carolin Zindel, LG C 04
Deine Ausführungen finde ich äusserst spannend. Natürlich habe ich mich als "Giessen- Fan" über deine Schilderungen des Giessen- Projektes gefreut. Ich finde die Naturschutzprojekte, die in unserer Region umgesetzt werden, sehr vorbildlich und toll. Meiner Meinung nach sollte es jedoch noch mehr Initianten und Initiantinnen geben, die ein Projekt angehen und verwirklichen. Auch habe ich bei unserer Arbeit in Lerngemeinschaften vermehrt festgestellt, dass unsere Gesellschaft viel zu wenig auf den Naturschutz sensibilisiert sind. Das Verständnis für die Natur ist oft nicht oder zu wenig vorhanden.
Auch bei den neu eingeführten Sackgebühren finde ich es oft erstaunlich, dass sich viele Menschen darüber empören. Wo führt das hin?
Du hast die Armut bei uns mit dem fehlenden Naturverständnis in Verbindung gebracht. Ich persönlich würde noch ergänzen, dass die Armut in unserer Region sicher auch auf die abgewanderten Grossbetriebe zurück zu führen sind. Dies bringt grosse wirtschaftliche Verluste mit sich.
Patricia Ackermann LGC 04
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