Dienstag, 17. April 2007

Nachhaltige Entwicklung in meinem Alltag

Es gibt zwar einige positive Elemente nachhaltiger Entwicklung in meinem Umfeld die mir spontan in den Sinn kommen, ich denke aber auch, dass es noch einiges gibt, was gemacht werden könnte.
Der ÖV ist zum Beispiel etwas, das mich schon seit früher Kindheit begleitet. Da mein Vater im Gastgewerbe tätig ist und mit dem Auto zur Arbeit fährt, bekommt der Rest der Familie das Auto nur selten zu Gesicht. So mussten wir von Klein auf immer mit dem Fahrrad, dem Zug oder dem Bus fahren. Obwohl nun auch ich und mein Bruder die Autoprüfung haben, fahren wir noch heute täglich mit dem Zug.
Leider gibt es aber meiner Meinung nach viel zu viele Menschen, die, nach dem Bestehen der Autoprüfung, viel zu oft unnötig in das Auto steigen. Für kurze Strecken, die sie während der Schule bei jedem Wetter mit dem Fahrrad zurückgelegt haben, brauchen sie jetzt das Auto. Meistens ist der Grund dafür nur die Bequemlichkeit und nichts anderes. Das ärgert mich, da jedem bewusst ist, welchen Schaden die Abgase der Autos anrichten können. Besonders jetzt, da dieses Thema sehr aktuell geworden ist. Jeder ist bestürzt über die Entwicklung, doch niemand würde freiwillig auf sein Auto verzichten, da sie so auch ein Teil ihrer Freiheit abgeben müssten.
Ein anderes Beispiel ist die Abfalltrennung. Auch dies wurde mir schon früh von meinen Eltern vorgelebt. Wir „durften“ immer mit unserem Vater zu der Sammelstelle gehen und die verschiedenen Flaschen und Dosen am entsprechenden Ort einwerfen. Ich habe das als Kind stets gern gemacht. Nicht wegen der Abfalltrennung selbst, sondern weil es einfach Spass gemacht hat die Flaschen in die Tonnen zu werfen, respektive die Dosen zu verkleinern =)

Einen Bezug zu unserem Blogg Thema zu schaffen, fällt mir nicht ganz leicht. Es kommt mir nichts in den Sinn, was ich in mein alltäglichen Umfeld gegen die Armut in unserm Land mache…

6 Kommentare:

kristina hat gesagt…

Ich benutze auch täglich die öffentlichen Verkehrsmittel um in die Schule zu gelangen. Wir besitzen in unserer Familie gar kein Auto und erledigen Einkäufe mit dem Velo. Das ist für die Umwelt bestimmt besser. Doch die steigenden Preise bei der SBB machen mich schon nachdenklich und wenn mehrere Personen miteinander reisen, ist das Auto fast günstiger.Wenn der Zug in der Schweiz nicht so teuer wäre, würden bestimmt noch mehrere Personen anstatt mit dem eigenen Auto mit den öffentlichen Verkehrsmittel reisen.

Carmen hat gesagt…

Denkst du, du würdest auch weiterhin die ÖV benutzen, wenn du ein Auto zur Verfügung hättest? Ich reise auch jeden Tag mit dem Zug an die PHR, schätze es aber auch sehr, ein Auto zur Verfügung zu haben. Ich bin absolut deiner Meinung, dass es sinnvoll, für kurze Strecken das Velo zu nehmen. Aber manchmal ist es einfach viel bequemer mit dem Auto. Man ist flexibel, muss nicht das (manchmal mühsame) Geschwatz der Mitreisenden anhören und ist oft viel schneller am Ziel.

Nicci hat gesagt…

Das mit dem Auto ist auf jeden Fall eine heikle Sache. Ich muss zugeben, dass ich auf jeden Fall bequemer geworden bin seit ich Auto fahre. Denn oft ist es nun mal viel angenehmer schnell ins Auto zu sitzen und irgendwo hin zu fahren. Doch ich stimme dir auf jeden Fall zu, dass einige Leute gar nicht mehr ohne Auto leben können und womöglich nicht einmal mehr ein Velo haben. Dies finde ich dann äusserst problematisch und kann ich überhaupt nicht verstehen.
In Bezug auf die Abfalltrennung möchte ich mich auch noch äussern. Ich denke, dass viele Leute erst seit der Abfallgebühr den Abfall trennen und vorher alles in den Kehrricht geworfen haben. Dies finde ich erschütternd, denn bei uns war auch immer klar, dass der Abfall getrennt wird. Ich denke, dass viele gar nicht wissen, weshalb der Abfall getrennt werden muss und es einfach machen, weil sie damit Geld sparen können.

Nicole Hobi LGC04

Tatj hat gesagt…

Die Frage des Autofahrens ist wirklich nicht einfach. Auch ich schätze den Komfort, welcher das Auto fahren mit sich bringt. Oft denke ich auch, dass viele Menschen (mich wahrscheinlich manchmal auch mit eingeschlossen) erst etwas unternehmen würden, wenn sichtbare Folgen und Konsequenzen von ihrem Verhalten sie dazu zwingen würden.
Zur Abfalltrennung stehe ich momentan etwas kritisch. Die Schweiz ist ein absolutes "Abfalltrenn - und Recycling Land". Das finde ich ja toll. Doch hört man immer wieder von Kehrichtverbrennungsanlagen, dass sie die getrennten Produkte alle gemeinsam verbrennen, da sonst die Temperatur des Ofens zu niedrig sei (gerade Glas erhöht die Temperatur und ist deshalb beliebt). Wieso machen wir es dann?

katrin hat gesagt…

Ich finde es sehr wichtig, dass man sich vermehrt darum bemüht, vom Auto auf öffentliche Verkehrsmittel umzusteigen. Aus meiner Erfahrung kann ich leider nur bestätigen, dass viele Menschen aus meiner Umgebung viel zu häufig das Auto benutzen. Auch ich tendiere immer wieder dazu, die "bequemere" und "unabhänigere" Lösung zu wählen. So benutze auch ich für meinen Geschmack zu häufig das Auto. Ich habe aber vor, wieder öfter andere Mittel zu wählen und so meinen persönlichen Beitrag zur nachhaltigen Entwicklung zu leisten.

rahel hat gesagt…

Ich denke das ist ein sehr wichtiger Punkt. Mit dem Gebrauch des ÖV`s kann man sehr vieles bewirken und vorallem mit der Tatsache, dass das System in der Schweiz sehr optimal ist und man alle Winkel damit erreichen kann.
Genau aus diesem Grund kann ich auch noch nicht Autofahren.